﻿SPINDLER & HOYER » GÖTTINGEN.
den Zinken sind, wie aus der Figur ersichtlich ist, Marken eingerigt, bei welchen Schwingungszahlen oder musikalische Tonbezeichnungen stehen. Stellt man die beiden Laufgewichte auf diese Marken ein, so gibt die Gabel den angegebenen Ton.
Die Serie ist zum Eichen anderer Tonquellen sehr geeignet. Vor allem ist sie zur Bestimmung der oberen und unteren Hörgrenze verwendbar und daher für klinische Untersuchungen wertvoll. Die Gabeln werden in einem Etui geliefert, so dag sie bequem transportabel sind. Gleichzeitig sind sie dadurch vor Staub und äugerer Beschädigung geschiigt. In dem Etui ist auch die Aufbewahrung der 2 Galtonpfeifchen und zweier Klöppel zum Anschlägen der Gabeln vorgesehen.
Preis Mk. 500.—
No. 139. Bassbogen zum Anstreichen der Stimmgabeln. Es ist besser,
den Bogen nidit am Ende der Zinken anzusegen, wie die Figur I zeigt, sondern seitlich, wie es in Figur II dargestellt ist, u. zw. aus folgenden 2 Gründen: Erstens verwendet man die Enden häufig zum Aufkleben von Wachs, um die Gabeln ein wenig zu verstimmen. Zweitens kommt es beim Anstreichen der Enden leicht vor, dag man nach der Seite rückt und dag, wie die Figur I zeigt, nur mit einem Teil der Haare gestrichen wird. Bei dieser etwas rohen Handhabung werden aber die Haare stark strapaziert und reigen häufig.	Preis Mk. 5.—
No. 140. Hammer zum Anschlägen der Stimmgabeln. Ein gutes Anstreichen der Gabeln mit dem Bogen segt Übung und Geschicklichkeit voraus. Bequemer und einfacher ist es, sich eines Hammers zu bedienen, um die Gabel in Schwingung zu versegen. Freilich erzeugt man damit nicht so kräftige und anhaltende Töne. — Der Kopf des Hammers ist mit einem dicken Ring aus Gummi oder Leder überzogen. Denn durch Anschlägen mit harten Gegenständen würden mit der Zeit kleine Stückchen von der Gabel ab-springen oder Verschiebungen der Teildien entstehen, was die Stimmung beträchtlich beeinflussen könnte.	Preis Mk. 1.35
No. 141. Gfummikissen zum Aufschlagen der Stimmgabeln. Gabeln ohne Resonatoren segt man dadurch in Schwingung, dag man sie auf einen weichen Gegenstand aufschlägt. Hierzu dient ein in ein Holzbrettchen eingelegtes dickes Gummikissen.
Preis Mk. 3.—
No. 142. Lippenpfeife aus Holz aufklappbar, um die innere Einrichtung zu demonstrieren.	Preis Mk. 10.—
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