﻿SPINDLER & HOYER » GÖTTINGEN.
No. 143. Lippenpfeife nach Hopkins mit (Gasrohr, offen und gedeckt zu verwenden, mit verschiebbarer Membrane. Sie dient dazu, objektiv die Sdiwingungsknoten zu zeigen. Wenn nämlich die Membrane an einer Stelle steht, wo die Luft schwingt, so wird sie mitgerissen; dies kann man dadurch deutlidi sichtbar machen, dag man feinen Sand auf die Membrane streut, welcher in dem angenommenen Falle in lebhafte Bewegung gerät. Schiebt man hingegen die Membrane an die Stelle eines Knotens, so bleibt der Sand ruhig liegen, da die Membrane selbst nicht sdiwingt. Man kann auf diese Weise die Knoten bei offenen und gedeckten Pfeifen leicht aufsuchen und demonstrieren.
Preis Mk. 20.—
No. 144. Doppelpfeife mit verstellbarem Stempel. Der gut anschließende Stempel jeder Pfeife lägt sich mittels seines Stieles verschieben. An dem Stiele sind Marken angebracht; sdiiebt man ihn bis zu einer Marke ins Rohr hinein, so gibt die Pfeife den neben der Marke bezeidmeten Ton. Die Pfeifen sind auf die chromatische Tonleiter in temperierter Stimmung von 400—800 Schwingungen geeicht. Durch Vergleichen mit dem Zungen-Intervallapparat nach Stumpf No. 155 kann man auch beliebige andere Töne und Intervalle, die in diesem legtgenannten Apparate Vorkommen, mit der Doppelpfeife hersteilen und so dieselben Untersuchungen an beiden Instrumenten durchführen. (Vergi. hierzu die Anm. zu No. 155.)
Preis Mk. 25.—
No. 145. Einfacher Dreiklangapparat, Lippcnpfeifeu, welche den Grundton 400, die kleine und groge Terz in musikalisdier Stimmung und die reine Quinte geben.	Preis Mk. 25.—
No. 146. Satz sehr hoher Lippenpfeifen aus Blech. Sie sind auf die Töne der diromatischen Tonleiter von e3 bis c6 und die diatonische Tonleiter von c6 bis c7 abgestimmt und dienen dazu, unser musikalisches Empfinden in seinen oberen Grenzgebieten und an der Grenze des Hörens überhaupt zu untersuchen. Die Pfeifen können durch die Blasevorrichtungen No. 167 bis 169 oder durch den Blasebalg der Flaschenorgel No. 165 angeblasen werden.
Preis Mk. -.—
No. 147. Galtonpfeifchen nach Edelmann, neueste Konstruktion.
Dieses Galtonpfeifchen ist eine besonders präzise gearbeitete Lippenpfeife, die sehr hohe Töne gibt und sich daher sehr gut zur Bestimmung der oberen Hörgrenze eignet. Es ist nach dem Typus der Lokomotivpfeife gebaut: das Mundstück, aus welchem Luft (oder ein anderes Gas) unter grogem Druck strömt, hat einen ringförmigen Schlig, und das zylindrische Pfeifenrohr endet in eine sehr scharfe ringförmige Schneide,
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