﻿SPINDLER & HOYER » GÖTTINGEN.
auf welche der ausströmende Luftstrom stößt. Diese beiden wesentlichen Teile der Pfeife sind an einem kräftigen Bügel befestigt, welcher gleichzeitig zum Halten des Instrumentes dient. Damit man nun verschieden hohe Töne erhalten kann, ist die Länge des Pfeifenrohres variierbar eingerichtet, indem der Boden desselben sich mittels Schraube verschieben lägt. Die jeweilige Stellung derselben kann an den zwei Skalen abgelesen werden. Die erstere gibt an, bei welchem Schraubengang man sich befindet, die legtere gibt die besondere Stellung der Schraube innerhalb einer vollen Umdrehung an. Auch das Mundstück ist verschiebbar; dieses muß nämlich bei höheren Tönen näher an die Lippe des Pfeifenrohres herangebracht werden, weil sonst das Anblasegeräusch zu stark wird und unter Umständen der Pfeifenton ganz verschwindet. Zur Feinstellung der Distanz zwischen Lippe und Mundstück, der sog. Maulweite, dient eine Schraube, deren Trommel ebenfalls mit einer Einteilung versehen ist, während wieder die Nummer des Schraubenganges an der kleinen, bloß 3 Striche enthaltenden Skala abgelesen wird, welche an dem Zeiger angebracht ist.
Die Luft wird durch einen anzusegenden Schlauch eingeführt; dieser kann mit irgend einem Blasebalg in Verbindung gesegt werden. Um aber von einem solchen unabhängig zu sein, (was für klinische Zwecke von großer praktischer Bedeutung ist), wird dem Apparat ein Schlauch mit Gummiballgebläse beigegeben. Drückt man auf den Ball, so wird ein kräftiger Luftstog in die Pfeife gesandt, der einen kurzen Ton erzeugt ; lang anhaltende Töne wären für das Ohr sehr unangenehm.
Preis Mk. 50.—
No. 148. Zungenpfeife von 100 Schwingungen mit 7 Resonatoren für die ersten 7 Obertöne. Der Apparat dient dazu, die in dem obertonreichen Klang der Zungenpfeife enthaltenen Obertöne objektiv durch Resonanz anzuzeigen.
Das nebenstehende Schema gibt einen Längs-
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schnitt eines Resonators. Derselbe spricht nur dann an, wenn man die Öffnung bei o zuhält. Durch abwechselndes Öffnen und Verschließen derselben mit dem Zeigefinger kann man die Wirkung des Resonators sehr augenfällig demonstrieren.	Preis Mk. 55.—
No. 149. Zungenpfeife von 50 Schwingungen mit 15 Resonatoren für die ersten 15 Obertöne. Ausstattung und Zweck des Apparates sind dieselben wie bei dem vorerwähnten Apparate.
Preis Mk. 95.—
No. 150. Obertonapparat nach Appunu mit 1(5 Zungen. Segt man in einer Platte mit kleinen rechteckigen Öffnungen Zungen ein, dag sie in den Öff-
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