﻿SPINDLER & HOYER ■ GOTTINGEN.
Preis der einzelnen Flaschen mit 2 Skalen, Drehkurbel und Anblaserohr bei dem
Tonumfang von	100 bis	165 Schwingungen		Mk.	160.—
	150 „	300	„	55	150.—
	200 „	400	>>	55	130.—
	300 „	600	>>	55	120.—
	400 „	800	>>	55	120.—
	500 „	1000	>>	55	120.—
	600 „	1200	>>	55	120.—
Anm. Über das auch als Tonvariator verwendbare Reisetouometer nach y. Hornhostel siehe den Nachtrag.
No. 167. Blasetisch. Der Tisch dient als Anblasevorrichtung für alle Lippen-und Zungenpfeifen, für die Appunn’sehen Tonmesser und die ähnlich gebauten Apparate, ferner zum Anblasen von Sirenen u. Flaschen. Der Druck ist nicht vollständig konstant, reicht jedoch für viele Fälle aus. Die Anblasevorrichtung besteht aus Blasebalg B und Windlade W. Der erstere, welcher auf der Figur zuunterst zu sehen ist, wird durch Treten eines Pedales P in Funktion gesegt. Bei jedem Tritt wird Luft in die darüber befindliche Windlade gepresst, bis ihr Balg ganz ausgezogen und die Lade gefüllt ist. Diese steht durch ein seitliches vertikales Rohr R mit dem unter der Tischplatte abgeschlossenen Hohlraum H in Verbindung, von welchem einzelne Ventile v und Rohre r nach äugen gehen. Diese sind zunächst durch Schieber
und Stöpsel verschlossen und werden erst geöffnet, wenn das anzublasende Instrument angesegt ist. Die Ventile, von denen 2 groge und 2 kleine in der Tischplatte angebracht sind, haben eine so groge Öffnung, dag die Zapfen der von uns gelieferten Apparate genau in dieselben passen. Die Rohre dienen zum Ansegen von grögeren oder kleineren Sdiläudien, die zu Sirenen, Flaschen, zum Galtonpfeifchen etc. führen.	Preis Mk. 150.—
No. 168. Luftpresse mit Reguliervorricktimg. Der Apparat ist in der Abbildung des Tonvariators No. 166 zu sehen. Er zeichnet sich vor den Blasebälgen, auch vor denen mit Windregulierung, dadurch aus, dag er einen ganz konstanten Druck der Luft, welche das Instrument anbläst, erzeugt, was bei genauen Messungen namentlich für Flaschen und Lippenpfeifen von wesentlicher Bedeutung ist.
In einen mit Wasser gefüllten Kessel wird, mit dem offenen Ende wie eine
Taucherglocke nach unten gekehrt, ein zweiter Kessel gesenkt, der durch sein Gewicht einen gewissen Druck auf die durch ihn und das Wasser abgeschlossene Luft ausübt. Die so komprimierte Luft wird durch Rohre zum anzublasenden Instrument geführt. Der mit Wasser gefüllte Kessel (Wasserkessel) besteht, wie das Schema zeigt, aus einem äugeren Wa und einem, nicht viel engeren inneren Wi. Dies bezweckt, dag der mit Wasser zu füllende Raum kleiner und damit das gesamte Gewicht des Apparates verringert wird. Jedoch ist der zwischen den Kesseln freibleibende Raum weit
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