﻿SPINDLER & HOYER ° GÖTTINGEN.
gleichzeitig eine Reihe der wichtigsten natürlichen Intervalle, die sich wieder in beliebiger Tonhöhe durch sie erzeugen lassen.
Preis Mk. 8.
c) Tonleiter-Scheibe, sie enthält 8 Lochreihen, welche die diatonische Tonleiter in natürlidier Stimmung geben. Auch mittels dieser Scheibe lassen sich eine Reihe der widitigsten Intervalle in natürlicher Stimmung erzeugen.
Preis Mk. 8.—
NB. Auf Wunsch werden Scheiben für Intervalle in anderer (temperierter, pythagoreischer) Stimmung, auch für eine größere Anzahl von Tönen angefertigt (Akkorde in weiter Lage u. dgl).
d) Scheibe für kürzeste Töne und Tonfolgen nach Abraham,
Brühl lllld Schaefer (Abraham und Brühl, Wahrnehmung kürzester Töne und Geräusche Zeitschr. f. Psych. Bd. 18, Seite 177; Abraham und Schaefer, Über maximale Geschwindigkeit von Tonfolgen, Beiträge zur Akustik u. Musikwiss., 3. Heft, S. 13). Die Scheibe ist aus Aluminium angefertigt und hat einen Durchmesser von 80 cm. 3 cm vom Rande entfernt ist eine Reihe von 20 Löchern (2 mm Durchmesser und 2 mm Abstand) gestanzt; sie nehmen nur den 25. Teil des Kreises ein, in dem sie liegen. Wird diese Lochreihe angeblasen, so entstehen kurze Töne, die durch Pausen getrennt sind und jedesmal aus 20 Schwingungen bestehen. Verklebt man nun ein Loch nach dem andern, etwa mit Wundenpflaster, so kann man die minimale Anzahl von Schwingungen bestimmen, bei der eben nodi ein Ton wahrzunehmen ist. Zur Untersuchung sehr tiefer Töne ist 6 cm vom Scheibenrande entfernt eine Reihe von 10 größeren Löchern ausgestanzt.
Dieselbe Scheibe ist auch eingeriditet zur Untersuchung kürzester Tonfolgen. Sie besißt zu diesem Zwecke mehrere Lochreihen, welche bestimmte, voneinander ver-
schiedene Töne geben. Um z, B. 2 Töne abwechselnd und gleichdauernd (Triller) zu erzeugen, ver-
klebt man abwechselnd Löcher der einen und der anderen Lochreihe, wie das nebenstehende Schema versinnbildlicht, und bläst beide Lochreihen gleidizeitig an.
NB. Auf Wunsch wird die Scheibe auch für andere Intervalle oder andere Anzahl von Tönen eingerichtet.
Preis Mk. 20.—
e) Scheibe für Unterbrechimgs- (Interinittenz)- Töne nach Bennert,
(Arch. f. Ohrenheilkunde, Bd. 24 S. 181, vgl. auch Schaefer u. Abraham, Studien über Unterbrechungstöne, Ardi f. d. ges. Physiologie Bd. 83, S. 207). Man denke sich auf einem Kreise der Scheibe 96 Punkte in gleichem Abstande gezeichnet, sodann abwechselnd an 4 Punkten Löcher gebohrt, an den nächsten 4 Punkten nicht. Von dieser Art ist die äußerste Lochreihe a der Dennert’schen Scheibe. Im nebenstehenden Sdiema sind die Löcher durch leere Kreise o dargestellt, während
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