﻿SPINDLER & HOYER « GÖTTINGEN.
ferner eine Übersicht über die Ableitung und Berechnung der legteren. Die 3 in den Tabellen berücksichtigten Gesamtstimmungen sind: 1) die physikalische Stimmung, bei welcher C2 als 16 angenommen ist (a1 hat dann als temperierte Sexte von c, die Schwingungszahl 430,54, als natürliche Sexte die Schwingungszahl 4262/s). 2) die heutige Normalstimmung a1 = 435, 3) die frühere, zur Zeit von Helmholg geltende Nor-malstimmmung a1 =	440. Die Intervalle sind von den Grundtönen c aus in tempe-
rierter und natürlicher Stimmung verzeichnet, von den legteren ist natürlich eine Auswahl getroffen. Den Kopf der Tabellen bilden die Bezeichnungen der Töne (cis, dis. etc.), die Schwingungszahlenverhältnisse (z. B. temperierte groge Terz 12 24 - 1,2599 oder natürliche groge Terz T - bji = 1,2500) und bei enharmonischen Intervallen die Ableitungen derselben (z. B. der Ton cis ist als kleine Terz der grogen Terz E berechnet, was durch das Symbol T/t ausgedrückt ist). 3 Tabellen sind doppelt vorhanden; die einen geben die Schwingungszahlen in ganzen Zahlen und gemeinen Brüchen, die anderen in ganzen Zahlen und Dezimalbrüchen an.
Preis Mk. 3 —
No. 175. Schallpendel. Die beiden Pendel mit Ebenholzkugeln sdilagen beim Fallen auf einen Eisenambos auf und erzeugen dabei ein Geräusdi, dag um so
stärker ist, aus je grögerer Höhe das Pendel fällt. Die Fallhöhe jedes Pendels ist an einer Kreisteilung ablesbar. Um ein Pendel von einem bestimmten Punkte der Teilung aus fallen lassen zu können, stellt man einen Schieber auf diesen Punkt ein und drückt an dessen vorstehenden Stift das Pendel fest an. Damit das durch seine Elastizität vom Ambos zurückprallende Pendel nicht wieder anschlagen und Geräusche hervorrufen kann, hält man es beim Zurückspringen an der Watteumhüllung auf.
Preis Mk. 90.—
No. 181. Pliouautograph nach Rousselot. Er dient dazu, Gesprochenes oder Gesungenes, ebenso Klänge verschiedener Tonquellen und Instrumente graphisch zu registrieren, um aus den Kurven über Tonhöhe, Intensität, Klangfarbe etc. Aufschlug zu erhalten. Die Luftwellen werden durch einen Trichter aufgenommen und verstärkt und von diesem aus durdi einen Schlauch der sehr empfindlichen Marey’schen Kapsel No. 31 mitgeteilt, welche sie auf den Schreibhebel überträgt. Da Membrane und Hebel natürlich infolge ihrer grögeren Mage und infolge ihrer Elastizität picht allen feinsten Schwingungen der Luft folgen können, so werden diese durch die Kurve nicht genau wiedergegeben. Aber im Wesentlichen (z. B. in der Höhe der Töne, wenn dieselben nicht zu hodi sind), ist die Reproduktion dodi richtig, und sie reicht für viele Untersuchungen vollständig aus.
Preis Mk. 90.—
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