﻿SPINDLER & HOYER » GÖTTINGEN.
Um das Haar nach dem Gebrauch zu schüfen, schiebt man den Stab S ganz aus der Hülse heraus, so dag er das Haar möglichst weit deckt, und steckt augerdem über Stab und Haar die zweite in der Figur nebenliegend gezeichnete Hülse H, welche durch Reibung genügend sicher hält.
Die Eichung der Skala nimmt man mit einer sehr feinen Wage vor, indem man für jeden 5. oder 10. Teilstrich bestimmt, wie viel Milligramm man auflegen mug, damit das Haar eben durchgebogen wird.
Preis Mk. 7.—
No. 184. Schwellenwage nach V. Frey. (Untersuchungen über die Sinnesfunktionen der menschlichen Haut. Erste Abhandlung: Druck und Schmerz. Abhandlungen d. math. psys. Classe d. Kgl. Sachs. Ges. d. Wiss., Bd. XXIII, S. 189 ff.). Sie dient, wie das vorige Instrument, zur Bestimmung der Schwelle für Druckreize auf die Haut, jedoch gestattet sie auch eine exakte Variierung der Stärke des Druckes und der Geschwindigkeit der Belastung. Augerdem lägt sich die Gröge der belasteten Fläche leicht variieren. Freilich wird dadurch das Instrument sowie auch seine Handhabung wesentlich komplizierter. Zur Erzeugung verschiedener Druckstärken wird eine Feder verwendet.
Der in horizontaler Richtung festzuklemmende Stab T trägt eine Gabel, in welcher die zwei Axen A, A2 sigen. An der einen Axe At ist der sehr leichte, ca.
8 cm lange Hebel Ht mit dem Beriihrungsstiftchen St befestigt, an der anderen Axe A2 der Hebel H2 und die Zwinge z, die den Korkstreifen K und einen mit einer Kreisteilung versehenen Papiersektor trägt. Beide Axen sind verbunden durch eine
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