﻿SP1NDLER & HOYER ■ GÖTTINGEN.
In das einfache Gestelle, dessen Form aus der Figur er-sichtlidi ist, werden zunächst unten große, den ganzen Boden deckende Gewichtsplatten eingelegt. Darüber wird eine Blechplatte mit einem Aufsag gelegt, wie sie in der mittleren Figur zu sehen ist. In den Aufsag passen kleinere Gewichtsplatten, auf die wieder eine Blechplatte mit einem nodi kleineren Aufsag gelegt wird, weldier zur Aufnahme der kleinsten Gewichte bestimmt ist. Die legtere Platte samt ihrem Aufsag ist in der Figur links in vergrößertem Magstabe gezeichnet. — Diese ganze Einrichtung hat den Zweck, dag die Gewichte in dem Gefäge zentrisdi verteilt sind, dag sie ferner beim Heben nicht hin und her rutschen, und dag sie, wenigstens bei mägiger Hubgeschwindigkeit, nicht herausfliegen.
Der zu den Gefäßen gehörige vollständige Sag von Gewichten umfaßt je 10 Bleiplatten von 1000, 500, 100, 50 g, 20 Bleiplatten von 200 g; ferner je 10 Zinkplatten von 10, 5, 1, % g und je 20 Zinkgewichte von 20 und 2 g. Es lassen sidi somit in Intervallen von je ‘/2 g alle Gewidite von % g bis zu mehreren kg einlegen. Die Gefäge selbst sind relativ leidit und sind untereinander genau gleich schwer.
Der Griff, an dem die Gefäge beim Heben angefaßt werden, ist aus Hartgummi angefertigt; er ist sehr handlich und dreht sich leidit um seine Axe.
Die einzelnen Hebungen müssen untereinander ganz gleidi ausgeführt werden, mit gleicher Gesdiwindigkeit und bis zu gleidier Hubhöhe. Das Tempo wird am besten durch ein Metronom reguliert, die Hubhöhe durch eine über den Gewiditen ausgespannte Schnur ; die Gewidite werden so hoch gehoben, dag die Hand die Schnur eben berührt.
Um das beim Niedersegen der Gewichte entstehende, störende Geräusch zu dämpfen, nimmt man als Unterlage ein gepolstertes Brett. Will man die „Raumlage“ für die zu vergleichenden Gewichte konstant lassen, so werden dieselben nidit nebeneinander, sondern successiv an dieselbe Stelle gesegt. Hierzu bedient man sidi am besten — nach einem Vorschläge von Sdioll — einer gepolsterten Drehscheibe. Die Gewidite werden vor dem Versuche in entsprechendem Abstand auf den Rand der Scheibe gesegt und dann einfach durch Drehung derselben successive an dieselbe Stelle gebracht.
Preis von 10 beflissen samt dem vollständigen Gewichtssatz
Mk. 375.
Mk.	30-
Mk.	1.50
Mk.	T0.—
116
Pi •eis eines einzelne« leeren Gelasses
Preis des gepolsterten Brettes
Preis der gepolsterten Drehscheibe nach Scholl