﻿S FIND LE R & HOYER » GÖTTINGEN.
No. 192. Apparat nach Laura Steffens. (Zeitschr. f. Psych. Bd. 23 S. 274). Derselbe dient dazu, die Schnelligkeit der Hebung am Beginne derselben zu messen. Über dem Grundbrett P, dreht sich in der Axe A die Platte P2, die durch die Feder F von dem ersteren abgehoben wird. Die Platte P2 trägt die Zunge Z, deren Platin-,	spieen bei der höchsten und tiefsten Lage
der Platte die Platinblättchen p2 und P! berührt, die an dem Messingbügel B, bezw. an dem Grundbrett befestigt sind. Z ist mit der Klemme K,, pj sowie p2 mit K, in metallischer Verbindung. Stellt man das zu hebende Gewidit auf die obere Platte, so drückt es dieselbe nieder, und Kt wird mit K2 durch den unteren Kontakt bei P, verbunden. Wird das Gewicht abgehoben, so wird der Strom unterbrochen, bis die Platte die in der Figur dargestellte Endlage erreicht hat, in welcher der obere Kontakt bei p2 hergestellt wird. Die Dauer der Stromunterbrechung, die sich mittels des Hipp’schen Chronoskopes messen lägt, ändert sich je nach der mittleren Schnelligkeit, mit der das Gewicht in den ersten Momenten abgehoben wird.
Preis Mk. .50.—
No. 193. Charpentier solle Gewichte. 2 gleich schwere, aber verschieden große Messingkugeln mit Schlinge zum Halten. Wenn man die Gewichte hebt und vergleicht, indem man sie gleichzeitig ansieht, so entsteht die Täuschung, als ob die kleinere Kugel deutlidi schwerer sei.
Preis Mk. 10.—
No. 194. ErgOgrapll nach Mosso. (Du Bois-Reymond’s Arch. Jahrg. 1890 S. 90, Die Ermüdung, Lpz. 1892, S, 86 ff.) Er dient dazu, die von einem Mittelfinger nach bestimmtem Tempo ausgeführten Gewichtshebungen graphisch zu registrieren. Die übrige Hand und der Arm sollen sich möglichst wenig an der Hebung beteiligen. Zu
diesem Zwecke wird der Arm mittels der halbringförmigen Kissen A, der Zeige- und Ringfinger durch die Röhren F festgehalten, während der Mittelfinger durch den dazwischen liegenden Ring gesteckt wird, der sein Grundglied fest umschließt, so dag die 1. und 2. Phalanx frei bleiben. Vor den bisher besprodienen Teil des Apparates wird der in der Figur rechts stehende Hebelapparat gesegt. Das zu hebende Gewidit wird an einer Darmsaite befestigt, die über die Rolle R zum Schlitten S führt. An diesen greift auf der rechten Seite eine zweite Darmsaite an, die zunächst hori-
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