﻿SPINDLER & HOYER - GÖTTINGEN.
zontal, dann über eine Rolle gehend nach aufwärts zu dem Ringe führt, der an dem Mittelfinger steckt. Das nebenstehende Schema zeigt diese Führung der Saite. Wird nun der Finger gebeugt, so zieht er die Saite nach sich, und mit derselben den Schlitten S, welcher den Hebel H trägt, und mittels dieses Schlittens endlich das Gewidit. Der Hebel zeichnet auf einer langsam rotierenden Trommel mit horizontaler Axe eine Kurve, weldie die Abnahme der Hubhöhe und den eigentümlichen Fasenverlauf der einzelnen Hebung zeigt. Eine einfache, in der Figur weggelassene Vorrichtung gestattet es, die Summe aller einzelnen Hubhöhen und damit durch Multiplikation mit dem Gewicht die Gesamtarbeit zu bestimmen.
Der Apparat wird dazu verwendet, den Einflug geistiger und körperlicher Ermüdung sowie auch anderer Umstände auf die Muskelleistung zu untersuchen. Der Apparat kostet complet
Preis Mk. 150.—
No. 195 Derselbe, Handlagerung; modifiziert nach Dubois. (Schnyder, Alkohol und Muskelkraft, Pflüg.-Arch., Bd. 93, S. 458). Bei diesem Instrument
ist der Mosso’sche Sdireibapparat beibehalten, hingegen von dem Dubois’schen Instrumente die Art der Handlagerung und der Handbewegung übernommen. Die Hand umfagt hier einen kräftigen Zapfen und wird durch die 2 verschiebbaren Halter fixiert. Ferner kann hier die Bewegung mit dem Zeigefinger ausgeführt werden, was den Verhältnissen des täglichen Lebens besser entspridit.
incl. Schreibapparat Preis Mk. 150.
No. 196. Fülilstreckeuapparat nach Schumann. Der Apparat dient zur Vergleichung von Fühlstrecken, cl. h. von Strecken, die bei gesèiossenen Augen mit der Hand durchfahren und abgeschägt werden.
Auf einem auf 3 Stellschrauben ruhendem Gestelle erheben sich vorne 2 Träger, die oben 2 parallele runde Stangen und unmittelbar darunter eine vierkantige Leiste tragen. Die 2 Stangen dienen zur Führung für ein J förmiges Stück, an dessen vertikalem Stab die Versuchsperson anzufassen hat, um das ganze Stück in geradliniger Führung horizontal fortzusdiieben. Die zu verglleichenden Strecken werden dadurch bestimmt, dag der Bewegung Grenzen, Hemmnisse gesegt werden. Soll die Strecke z. B. von links nach rechts durchfahren werden, so wird die Ausgangslage durch einen
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