﻿SPINDLER & HOYER « GÖTTINGEN.
No. 205a. Elektrische Sehreibfeder nach Kraepelin, (Kraepelin,Psychol. Arbeiten, Bd. II S. 400) etwas umgeändert nach Kupp. Das Instrument kann zur Applikation von Druckreizen verwendet werden. Es besteht aus einem hohlen Hart-Sl	gummigriff, in welchem
um die Axe A ein Hebel drehbar ist, dessen einer Arm sich in die zur Berührung dienende stumpfe Hartgummispige fortsegt, während der andere Arm die Klemme K, bei seiner höchsten und tiefsten Lage mit der Klemme K2 bezw. K3 verbindet. Wenn auf die Spige kein Druck wirkt, so wird dieser Hebelarm durch die Feder F in die Höhe gedrückt und K, mit K2 verbunden. Übt man mit der Feder aber einen Druck aus, so bekommt der Hebel die andere Endlage, es wird der Kontakt IvL Iv2 geöffnet und zwisdien Kt und K3 der Kontakt hergestellt. Der Druckreiz wird mit freier Hand ausgeführt. Bei stärkerem Drude und bei einiger Geschicklichkeit von Seiten des Versuchsleiters sind die kleinen Unregelmäßigkeiten der Reizung irrelevant.
Die elektrische Schreibfeder wurde von Kraepelin ursprünglich zur Bestimmung der Schwankungen der Arbeitsleistung benugt und auch zu diesem Zwedce konstruiert. Anstelle der Hartgummispige war eine Bleispige. Die Versuchsperson hatte hintereinander eine große Anzahl von kurzen Additionen auszuführen. Die resultierenden Summen wurden mit der Feder niedergeschrieben und darnadi jedesmal ein Strich gezeichnet. Die Feder war mit dem elektr. Markierer eines Kymographions in Verbindung. So oft daher beim Schreiben ein Druck auf die Feder ausgeübt wurde, zeidi-nete der Markierer eine Marke. Neben dieser Schreibkurve wurden l/5 Sek. markiert, und so konnten durch die Marken der nadi jeder Rechnung gezeidmeten Striche die einzelnen Additionszeiten und ihre Schwankungen bestimmt werden.
Auch das vorliegende Instrument lägt sich in derselben Weise benügen. Es ist nur die Hartgummispige durch eine Bleispige zu ersegen. Mit dem Apparat werden mehrere Spigen beiderlei Art geliefert.
Preis Mk. 25.—
No. 206a. Elektr. Taster nach Ewald. (Dumreidier, zur Messung der Reaktionszeit, Diss. 'Straßburg 1899, S, 87.) Derselbe dient zur elektrischen Hautreizung. In dem Hart-gununiknopf des Tasters endigen zwei Metallstifte. Drückt man den, am besten mit warmem Wasser be-
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