﻿SPINDLER & HOYER » GÖTTINGEN.
Auch dieser Apparat wird auf Wunsch mit Federmotor und in kleinen Dimensionen (Feldgröge 30X13 für die gedruckten Reihen, Trommellänge 60 mm) gebaut und mit Treffereinrichtung wie Apparat No. 215 versehen.
Preis des grossen Modells	Mk. 350.
Preis des kleinen Modells	Mk. 100.
No. 212. Muemometer nach Itansellburg. (Monatsschrift für Psychol, u. Neurol., Bd. 10, S. 321.) Bei diesem Apparat wurde das erste Mal der Versuch gemacht, die Silben nicht mit gleichförmiger Geschwindigkeit, sondern ruckweise an dem Auge vorbeiziehen zu lassen. Das mechanisdie Prinzip, durch welches dies erreicht wurde, ist folgendes. Die Axe, die ruckweise rotieren soll, trägt ein Zahnrad, in dessen Zähne eine Sperrklinke eingreift, die jedesmal, wenn sie niedergedrückt wird, das Rad um einen Zahn weiterbewegt. Das Niederdrücken der Klinke wird aber nicht mechanisch, sondern elektromagnetisch bewirkt. Der Apparat wird in einen Stromkreis geschaltet, der ein Kontaktmetronom (vgl. No. 11) enthält; so oft in diesem auf einen Moment der Kontakt hergestellt wird, erfolgt ein Ruck. Der Zeitpunkt der Stromöffnung ist für die Bewegung ohne Einflug. (Sollte dennoch bei der Öffnung eine kleine Ruckbewegung entstehen, so hat man nur die Schraube, welche an der Einschnappfeder des oberen Zahnrades angebracht ist, entsprechend einzustellen.)
Die nebenstehenden Figuren geben ein Bild des Apparates. Der Mechanismus ist zum Sehuge in ein Kästchen (20X20 cm) eingesdilossen, dessen Deckel aufklappbar ist. Die erste Figur zeigt das Kästchen allein, mit aufgeklapptem Deckel. In der Mitte desselben erhebt sidi die kurze Axe; sie trägt eine Metallscheibe, auf welcher mittels der Schraubenmutter M die Kartonscheibe befestigt wird, an deren Rand radial die Reizworte geschrieben sind (vgl. die Vorbemerkung Schema III). Diese Scheibe rotiert ruckweise mit der Axe, und es rückt dadurdi eine Silbe nach der anderen unter den viereckigen Spalt D des Deckels (siehe die untere Figur). Unter der Metallscheibe sieht man das Zahnrad Z. E sind die Elektromag-nete. Bei I sind an der unteren Seite des Kästchens 2 Klemmen angebracht, die zur Einschaltung der Elektromagnete dienen. N ist ein einfacher Tourenzähler, dessen Zählwerk bei jeder vollen Umdrehung der Axe (60 Rucke) um eine Nummer weiter bewegt wird. Die Nummer ist von äugen durch das Fenster auf der linken Seite des Kästchens abzulesen.
140