﻿SPINDLER & HOYER - GÖTTINGEN.
Die beiden Figuren zeigen den ganzen Apparat. Das Uhrwerk ist in einen Kasten eingeschlossen. Es ist ein Gewichtsuhrwerk, dessen Geschwindigkeit durch Gewicht und Windflügel variiert werden kann. Um das Werk in Gang zu segen, zieht man den oben auf dem Kasten vorstehenden Schieber in die Höhe ; um es zu arretieren, drückt man denselben nach unten. Die der Silbentrommel zugekehrte Seitenwand des Kastens hat eine rechteckige Öffnung, in die man die kontinuierliche Scheibe und unter dieser ein Zahnrad hineinragen sieht; beide sigen an derselben vertikalen Axe. Das Zahnrad dient dazu, die Bewegung des Uhrwerkes auf die kontinuierliche Scheibe zu übertragen. Rechts von der legteren sieht man das Zahnrad, welches die Ruckbewegung ausführt und an dessen Axe die Trommel sifet. Von der kontinuierlichen Scheibe ist noch zu bemerken, dag das aufgebogene Stück sidi über >/« des ganzen Randes erstreckt; somit verhält sich die Dauer der Rucke zur Dauer der ruhigen Exposition stets wie 1:5.
Die Trommel macht so viel Rucke bei jeder vollen Umdrehung, als das Zahnrad R Zähne besigt. Für verschieden lange Reihen müssen daher nidit blog verschieden groge Trommeln, sondern entsprechend auch Zahnräder mit mehr oder weniger Zähnen eingesegt werden. Die Räder sind gleich an der Trommel befestigt. Die kontinuierliche Scheibe bleibt dabei dieselbe und audi an der gleichen Stelle.
Natürlich müssen dann, wie aus dem nebenstehenden Schema verständlich ist, die kleineren Zahnräder der kontinuierlichen
Scheibe mehr genähert werden als die grögeren. Daher ist die Axe, auf welche das Zahnrad samt der Trommel gesteckt wird, seitlich verschiebbar, u. zw. wird sie mittels des horizontalen Stabes St verschoben, der rechts an sie angesegt ist. Die Einstellung mug dabei eine sehr genaue sein, da, wenn das Zahnrad zu viel an die kontinuierliche Sdieibe rückt, Reibung entsteht, welche den Gang hemmt, und wenn zu weit weg ist, die Führung zu lodcer wird und die Trommel bei den Rucken