﻿SPINDLER & HOYER • GÖTTINGEN.
schlottert. Um die Einstellung zu erleichtern, ist der erwähnte Stab St mit sehr sorgfältig gefeilten Einkerbungen versehen, in die eine feststehende Feder F einschnappt. Man hat dann, um das Zahnrad richtig einzustellen, blog dafür zu sorgen, dag die Feder in die entsprechende Einkerbung eingreift. Diese Lage wird dann durch Anziehen der Schraubenmutter S fixiert. - Mit dem Apparat werden zwei Trommeln für 14, zwei für 12 und eine für 24 Rucke geliefert.
Das Auswechseln der Trommel geht sehr schnell, man steckt sie samt dem Zahnrad einfach auf die Axe auf und fixiert sie mittels der Schraube, die in der Figur in dem Hohlraum der Trommel zu sehen ist. Um die Silbenreihen schnell wechseln zu können, ist es daher besser, die neue Reihe auf einer Reservetrommel aufzuspannen und die ganze Trommel zu wechseln statt auf derselben Trommel einen neuen Streifen aufzuspannen. Zu diesem Zwecke werden für die kürzeren Reihen je 2 Trommeln geliefert. Als Feldgröge ist bei dem ursprünglichen Modell 2X3 cm gewählt. Da die Trommeln 6 cm breit sind, können 2 solche Reihen nebeneinander aufgeschrieben werden. Die neueren Modelle werden, wenn nicht ausdrücklich anderes gewünsdit wird, für die Normalgröge 30X13 mm der gedruckten Reihen No. 222 gebaut.
Vor der Trommel steht ein vertikaler Schirm, der in einer einfachen Führung gegen die Trommel zu verschieben ist; siehe die 2. Figur. Vor seinem rechteckigen Diaphragma kann ein Blechblättchen verschoben werden, um die redite oder linke Hälfte zu verdecken, damit nur die eine der beiden Silbenreihen sichtbar ist. Das Blättchen kann auch ganz weggehoben werden, damit man auch das Doppelfeld benugen kann, wie es für längere Wörter oder bei Darbietung eines Paares von Silben nötig ist.
Der Apparat ist auch für Trefferversuche eingeriditet, u. zw. ist er mit der in Punkt i) der Vorbemerkung erwähnten vollkommeneren Einrichtung versehen, bei der sich nicht das Reizobjekt selbst bewegt und ins Feld springt, sondern wo ein Schirm vor demselben weggezogen wird. Die Einriditung ist nach Angaben von Rupp konstruiert. Hinter dem Schirm, der vor der Trommel steht, gleitet in leichter Führung geräusdilos ein 2. Sdiirm. Wenn man diesen hochzieht, so verdeckt er die Öffnung im vorderen Sdiirm, so dag die Silbe auf der Trommel nicht zu sehen ist. In dieser Lage wird er oben durch eine einfache Einschnappvorrichtung festgehalten. Drückt man auf den in der 2. Figur oben sichtbaren Hebel, so fällt der Schirm, durch seine Schwere und hauptsächlich durch die beiden seitlichen Federn gezogen, schnell herab. Da er nun in seinem oberen Teile rechteckig ausgeschnitten ist, so wird beim Fallen die Silbe sichtbar. Gleichzeitig wird in dem Momente, wo der vordere Spalt ganz aufgedeckt wird, ein Kontakt geöffnet, indem eine Feder, die mit dem Schirm fällt, erst auf Metall, dann auf Isoliermasse (Hartgummi) schleift. Nachdem die Silbe sdion ganz sichtbar geworden ist, fällt der Schirm noch einige Zentimeter weiter herab. Die Öffnung in seinem oberen Teile erstreckt sich so hoch hinauf, dag dabei die Silbe immer noch sichtbar bleibt. Während dieses Fallens wird die Bewegung gedämpft und der Schirm schlieglich ganz aufgehalten, u. zw. ohne dag ein Geräusch auftritt. Mit dem Schirm fallen nämlich 2 seitliche Kolben, die dicht anschliegend in Rohre tauchen Je tiefer sie sinken, desto mehr wird die Luft in den legteren, da sie nur schwer entweichen kann, komprimiert und übt dadurch einen Gegendruck aus. Dieser Fallschirm
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