﻿SPINDLER & HOYER » GÖTTINGEN.
Objekt gewechselt, also der hintere Rahmen sichtbar werden soll, so wird der Strom des Elektromagneten geöffnet und der vordere Rahmen fällt schnell nach unten. Die Fallgeschwindigkeit wird hierbei durch die Feder F erhöht. Da der Rahmen nicht plöglich aufgehalten wird, so entsteht auch kein störendes Geräusch.
Die Auslösung des Falles, d. h. die Stromöffnung kann auch vom Tachistoskop automatisch besorgt werden. Zu diesem Zwecke dienen die 2 gebogenen Stäbe, die rechts und links unten an dem Gestelle des Tachistoskopes befestigt sind. An ihnen werden in entsprechender Lage Umwerfkontakte angeschraubt, wie sie bei dem Kontaktpendel No. 15 beschrieben sind. Der eine Kontakt, welcher vor der Exposition geöffnet wird, lägt den vordersten Rahmen mit dem Fixationspunkt fallen, der zweite, der kurz nach der Exposition geöffnet wird, bewirkt das Fallen des Rahmens mit dem Objekt und deckt dadurch den Rahmen mit dem auslöschenden Reiz auf. An dem Rade des Tachistoskopes sigt ein kleiner Stift, welcher die Kontakthebel umwirft.
Natürlich kann der Apparat auch dazu benugt werden, in 2 kurz aufeinanderfolgenden Expositionen 2 verschiedene Objekte zu exponieren. In diesem Falle trägt der 3. Rahmen das 2. Objekt.
Preis Mk. 60.—
No. 228. Fallschirm zur Darbietung' des Fixationspunktes. Der
kleine Apparat dient dazu, vor der Exposition des Objektes einen Fixationspunkt erscheinen, denselben aber während der legten Umdrehung des Rades automatisch wegziehen zu lassen. Der Fixationspunkt wird auf dem in nebenstehender Figur sichtbaren Schirm markiert, und der Schirm zunächst durch Elektromagnete hochgehalten. Indem das Rad, ähnlich wie es beim vorigen Apparat beschrieben ist, vor dem Vorbeiziehen des Spaltes einen Kontakt öffnet, wird der Schirm losgelassen und das dahinterstehende Objekt sichtbar.
Schirm und Elektromagnete sind auf einem Stativ befestigt und können in beliebiger Höhe eingestellt werden.	Preis Mk. 50.—
No. 229. Tachistoskop nach Mache. (Archiv f. d. ges. Physiol. Bd. 107, S. 585). Der Apparat gestattet, zum Unterschied von den bisher beschriebenen Apparaten, zwei Bilder gleichzeitig zu exponieren u. zw. das eine der Bilder beliebig oft hintereinander jedesmal eine minimale Zeit, das andere Bild nur einmal dieselbe
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