﻿SPINDLER & HOYER » GÖTTINGEN.
sondern der Block ein wenig gesenkt, oder wenn die Feder F schon ein wenig nach unten gebogen ist, etwas gehoben wird. Diese Feinstellung hat aber vor allem einen anderen Zweck, nämlich den, eventuelle kleine Inkongruenzen in der Konstruktion der einzelnen Kontaktvorrichtungen auszugleichen. Diese äugern sich, wenn man z. B. kurze Telephon-Geräusche verwendet, dadurch, dag die einzelnen Kontakte ungleich starke Geräusche ergeben. Das lägt sieh durch sorgfältige Einstellung der Schrauben S2 ausgleiehen.
Die eben beschriebene Kontaktvorriditung wird dann benugt, wenn die zu beurteilenden Zeiten am Anfang und am Ende durch kurze Geräusche begrenzt werden, oder wenn man Zeiten, die in dieser Weise begrenzt sind, durdi einzelne kurze Zwisdienreize, also diskontinuierlich, erfüllen will. Es eignen sich hierzu als Reizmittel vor allem der Schallhammer, das Telephon und der elektrisdie Taster nach Ewald. Die Intensität lägt sich durch Widerstände regulieren, was sowohl für Zeitsinnversuche (Vergleichung stark und schwadi begrenzter Intervalle) wie insbesondere für Rhythmusuntersudlungen von Wichtigkeit ist. Audi der elektrische Funken eines Induktors lägt sich als akustischer oder visueller Reiz verwenden; doch mug man im legten Falle das Geräusch dämpfen. Es ist daher bequemer, Geigler’sche Röhren zu benugen.
Die beiden andern Kontaktvorrichtungen sind so eingerichtet, dag ein Strom nicht momentan, sondern dauernd geschlossen bezw. geöffnet wird. Das nebenstehende
Schema zeigt die Konstruktion näher. Der untere Teil ist genau so gebaut, wie bei der früheren Kontakteinrichtung. Auch die Befestigung geschieht wieder mittels der Schraube Si und die Nase n greift in eine entsprechende Nute in dem Kreisring des Hauptapparates. An diesen unteren Teil ist zunächst eine horizontale Grundplatte aus Hartgummi angeschraubt, welche in der Mitte ein |“-förmiges Messingstück trägt. Zwischen dessen oberem und unterem Arm dreht sich in Spigen die vertikale Axe aa. Dieselbe trägt eine Hartgummischeibe und darüber eine Messingscheibe. In der legteren sind die Stäbchen Si s2 eingeschraubt. Wenn nun der Zeiger des Elauptapparates in der Richtung des Pfeiles vorbeikommt, so nimmt er das Stäbchen S[ ein Stück mit. Hierzu dient der zur Vermeidung eines Anschlaggeräusches mit Gummi überzogene Stift St, der im vorigen Schema zu sehen ist. Die Ausgangslage von Si ist durch das vertikale Stäbchen s3 fixiert; man bringt S[ in diese Lage, indem man an dem Stäbchen s2 angreift. Bei der Drehung von Sj wird audi die Axe und mit ihr die Hartgummischeibe gedreht. An ihr schleift eine gebogene Hartkupferfeder, die mit der Klemme K, in Verbindung ist, und deren Spannung, wenn nötig, durch das Sdiräubdien S3 regu-
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