﻿SPINDLER & HOYER - GOTTINGEN.
liert werden kann. An einem Stück der Peripherie in der Hartgummischeibe ist ein Platinstreifen eingelegt und zwar ist derselbe bei den zwei Kontaktvorriehtungen verschieden gelagert: bei der einen so, dag bei der Ausgangstage die Feder noch auf Hartgummi aufliegt, aber, so wie nur die geringste Drehung erfolgt, sofort das Platin berührt und auch bei der äußersten Drehung in Kontakt mit demselben bleibt. Dieser Fall ist im Schema dargestellt, indem der Platinbelag durch den schraffierten Streifen angedeutet ist. Bei der anderen Kontakteinrichtung besteht in der Ausgangslage Kontakt; derselbe wird aber sdion bei der kleinsten Drehung unterbrochen und wird nicht wieder geschlossen, bis st in die ursprüngliche Lage zurückgedreht wird.
Da nun die Feder f mit der Klemme Kj, der Platinbelag mit der Klemme K,, die in der Figur hinten liegt, in Verbindung steht, so wird durdi den Zeiger des Apparates der durch diese Klemmen geleitete Strom dauernd geöffnet, je nachdem man die eine oder andere Einrichtung benußt.
Man braudit diese Kontaktvorriehtungen u. a.. um Zeitstredcen kontinuierlich
auszufüllen. Verwendet man z. B., wie es meistens geschieht, Stimmgabel u. Telephon, so kann man das leßtere einfadi in die 'Nebenleitung des Stromes legen, welcher die Stimmgabel in Schwingung erhält. Diese Schaltung hat aber den Nachteil, daß sich die Intensität des Telephongeräusches nicht regulieren läßt. Dieses entsteht nämlich dadurch, daß sidi bei der Öffnung des Kontaktes die Extraströme in der Nebenleitung entladen. Solche hochgespannte Ströme können aber durch Widerstände nicht merkbar geschwächt werden. Ein Widerstand im Hauptstrom hingegen bringt die Gabel leicht zum Stehen. Daher eignet sidi besser eine Gabel mit doppeltem Quecksilberkontakt nach Helmholß (vgl. No. 40), wie sie das Schema zeigt. An jeder Zinke ist isoliert ein Draht befestigt, der redits und links in einen, der Höhe nach verstellbaren Quecksilbernapf taucht. Der eine Napf, z. B. der linke, wird hodigestellt, so daß der Draht
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