﻿SPINDLER & HOYER • GÖTTINGEN.
XI. Hilfsapparate.
No. 237. Elektromagnetischer Itotationsapparat nach Helmholtz.
Der Motor besißt 2 Paare von Elektromagneten ; die äußeren stehen fest, die inneren sind an einer vertikalen, in Spißen laufenden Axe befestigt. Diese trägt oberhalb
der Elektromagnete eine Stufen-scheibe, von welcher die Bewegung durch Schnüre auf andere Apparate übertragen wird. Damit die Bewegung auch für horizontale Axen verwertbar sei, ist links an den Apparat eine Stufenscheibe mit horizontaler Axe angeseßt, auf welche die Bewegung durch 2 kleine Röllchen von der ersten Stufenscheibe her durch Schnurlauf übertragen werden kann.
Unten auf den Längsbalken des Kreuzes, auf welchem der Apparat ruht, ist ein isolierendes Brettchen aufgeseßt, das 2 Klemmen trägt und 2 Träger, an denen die Bürsten befestigt sind, die den Strom bald in der einen, bald in der anderen Richtung den inneren Elektromagneten zuleiten. Die Klemmen für die äußeren Elektromagnete sieht man an dem oberen Querbalken des Apparates.
Zwischen den Bürsten und den Elektromagneten trägt die Axe des Apparates eine von Helmholß ersonnene, elektrische Regulier Vorrichtung. Das Schema zeigt die
Konstruktion deutlicher. An der Axe aa sißt zunächst unten eine isolierte Scheibe mit halbringförmigen Platinstreifen p, p2, an welchen die Bürsten schleifen. Von den Streifen führen Verbindungen zu den Klemmen Kt K4. Die Reguliervorrichtung selbst sißt auf einem, im Schema schraffiert gezeichneten Messingstück, welches fest mit der Axe verbunden ist. Am rechten Ende desselben ist oben ein Hartgummiplättchen und auf dieses ein _|“-förmiges Messingstück aufgeseßt, welches den Hammer H trägt ; der leßtere ist um die Axe « drehbar. Wenn die Hauptaxe samt der ganzen Reguliervorrichtung genügend schnell rotiert, so wird der Hammer infolge der Zentrifugalkraft nach rechts abgehoben. Ihm wirkt aber eine Spiralfeder entgegen,
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