﻿E.ZIMMERMANf' LEIPZIG'BERLIN
Nr. 6110. Kontrastvariator (Sehpriifer) n. Dr. Ing. habil. Lossagk.
Der neue Sehpriifer ermöglicht die Messung der Helligkeitsunterschiedsempfindlichkeit und der tipfindungsgeschwindigkeit auf lichttechnisch-physikalischer Meß-Grundlage in Äbhängigkeit von t Adaptionsleuchtdichte, der Blendstörung und der Blendnachwirkung. Gemessen wird der Kontrast, a der Prüfling unter den variablen Bedingungen eben gerade erkennen kann. Der Prüfling muß die ige des Reizes im Umfeld angeben. Ein vor dem Blickfeld angebrachter Momentversdiluß begrenzt >Blickzeit gemäß Einstellung, ln gleicherweise kann nach einer Blendung die Restitutionszeit desÄuges :die Wahrnehmung eines bestimmten einstellbaren Kontrastes ermittelt werden.
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Der Kontrast wird in der Weise hergestellt, daß ein schräger drehbarer Spiegel, an der Stelle des ;izes durchbrochen, von beiden Seiten Licht der gleichen in ihrer Helligkeit einstellbaren Lichtquelle ipfängt, welches durch einstellbare Einzelblenden mechanisch im gewünschten Verhältnis zueinander schwächt wird. Dadurch ist am Apparat die Leuchtdichte des Umfeldes, die Leuchtdichte des Reizes id damit das Kontrastverhältnis beider zueinander lichttechnisch eindeutig festgelegt.
Wesentlich an dem Apparat ist, daß die dargebotenen Helligkeitsunterschiede durch Noniusablesung va mit 1 bis 2 m Genauigkeit verändert werden können, z. B. Kontrast 1,21:1 auf 1,22:1.
Neben der Untersuchung der Helligkeitsunterschiedsempfindlichkeit im Dunkeln und auch bei immerung kann der Apparat auch zu Untersuchungs- und Forschungsarbeiten über den Einfluß von lendstörungen (Blendungsempfindlichkeit) benutzt werden.
Um kein störendes Licht in die Beobachtungsöffnung fallen zu lassen, wird diese dann durch einen irgesetzten Tubus abgeschirmt.
Entgegen der Abbildung ist die Anbringung der Beleuchtungs-Quelle in Kammer 1 jetzt so ange-dnet, daß das Licht in die Kammern 2a und 2b ganz diffus gelangt. Dieses Licht gelangt dann durch t Blenden 3a bzw. 3b, die in allen Dimensionen hinsichtlich ihrer Öffnung mit Bl und B2 bzw. CI id C2 gegen Gradskala verstellt werden können. Endlich gestattet ein Rastengatter das Einsetzen on Mattglasscheiben 4a—c, sodaß das bei 5 auftreffende Licht in weitgehensten Grenzen meßbar igeben werden kann.
Mit Drehknopf A kann man die Lage des Reizes zum Umfeld um 360° verstellen.
15,500 — loshon.
Literatur: Dr. Ing. H. Lossagk, Sinnestäuschung und Verkehrsunfall, Verlag: Frankh, Stuttgart, 1937.
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