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5.	SIbljaltung bon Surfen über bie .Qücfjtung lanbmirtfdjaftlidjer Sutturpflangen in Verbinbung mit Scmonftrationen.
6.	Inerfennung Don ©aatgltd]troirtfd) af ten unb Don .gudftfaaten (bergl. unten § 8).
7.	Beratung ber Sanbmirte bei ber ©ortenmal)!, fotoie Beratung ber ©aatgudft treibenben Sanbmirte bei Gingelfragen auf bem ©ebiete ber 3üdjtung.
§ 3. Sie ©aatgudjtanftatt bilbet einen ©eftanbteil ber lanb= tüirtfc£)aftlic^en Stnftalt in §ot)enf)eim unb ift ber ülnftattsbireftion unb meiterlfin bem ÜJiinifterium beS Sird)en= unb ©dfulmefenS unterfteüt.
§ 4. Vorftanb ber Slnftalt ift ber ©rofeffor für ©flangenprobultion an ber lanbmirtfdjaftlidfen .fpodjfdfule Smljenbeirn, bem bie erforber= lichen ^nlfSlrafte beigegeben merben.
§ 5. Sem Vorftanb ber ©aatgudjtanftalt liegt iljre unmittelbare Vertretung nad) auffen, fomie bie gange innere unb äußere ©efd)äft§= leitung ob.
§ 6. Sem Vorftanb mirb gu feiner Beratung ein aus 4 9EJtit-gliebern beftetjenber ftänbiger ©eirat beigegeben.
$ür jebeS üöiitglieb mirb ein ©teïïüertreter befteKt. Sie S0îit= gtieber bief es ©eirats merben in ber Siegel bem ©tanbe ber praftifdjen Sanbmirte entnommen; if)re Berufung erfolgt auf Vorfdflag beS Vor* ftanbs ber SInftalt nad) Slnljörung ber .Qentralftelle für bie Sanbmirte fd)aft burd) bas ©îinifterium beS Sirdfem unb ©djulmefenS.
SaS Slmt eines ©eirats ift ein Gf)renamt; für Sienftleiftungen aufjerlfalb ifjreS 93ol)norteS erhalten bie ©eiräte Saggelber unb ©eife= ïoften.
§ 7. Sie Ginberufung bes ©eiratS gu einer ©ituing gefdfielft burd) ben ©orftanb nad) ©ebarf, minbeftenS aber jäfjrtidE) einmal. $u ben ©i|ungen mirb ein Vertreter ber Qentralftelle fdjaft eingelaben.
§ 8. Sie Ülnerfennung bon ©aatbaumirtfdjaften unb ©aatgudjG mirtfdEjaften, fomie bon ben in biefen SBirtfcfjaften ergeugten ©aaten unb Qudjtfaaten fe|t borauê, baff biefe 9S5irtfc£)aften unb ©aaten auf borangegangene Slnmelbung befidjtigt unb hierbei ben für bie Slm erfennung gu fteüenben Inforberungen genügenb erfunben merben.