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Z ö Iff el, Physiologisches Institut der Universität Marburg.
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hat ein Profil erhalten, welches den Fröschen das Besteigen des trockenen Landes erleichtert, das rings um die Einfassung in lm Breite angelegt und mit Pflanzen besetzt ist. Um das stetig durch den Springbrunnen inmitten des Behälters zugeführte Wasser in der für oben
genannten Zweck Höhe zu halten, ist daselbst ein Ueberlauftrichter angebracht, während ein Grund-ablafs die zeitweise nöthige völlige Entleerung ermöglicht Der Boden des Behälters ist 0,5 m hoch mit geeignetem Erdreich für Wasserpflanzen bedeckt, welche darin gezogen werden. Die Einfridigung des Teiches hat 7 m Durchmesser erhalten, besteht aus einem Gestell von A-, L- und Bandeisen und einem Ueberzug aus Drahtgewebe, während der untere Theil durch Eisenblech, das bis in das Erdreich reicht, völlig geschlossen ist Um das Ueberspringen und- Ueberklettem dieser Einfriedigung zu verhüten, ist sie 2 m hoch und oben mit einem nach innen zurückgeneigten 1,10 m breiten Theile angelegt worden, von welchen die Thiere infolge ihrer Schwere zurückfallen müssen. In der Einfriedigung ist eine Thür zum Betreten des Inneren angebracht und im Wasserbehälter befinden sich gemauerte Stufen zum Hinabsteigen. Die Regelung des Wasserzuflusses, d. h. des Springbrunnens, erfolgt vom Institute aus im Kaninchen - Baume, von wo aus auch die Entleerung dieses Leitungsarmes bewirkt werden kann.
Die Umgebung des Gebäudes ist in den gegebenen Höhenverhältnissen zur Abführung des Tagewassers nach Nordosten hin ge-- regeltundmitKieswegen und Grasplätzen versehen, die mit Bäumen undSträuchem bepflanzt
sind. Aus dem Lageplan (Abb. 15) wird die Entwässerung des gesamten Grundstückes, sowie die Abführung des Dachwassers ersichtlich, die Einfallschächte sind sämtlich mit Schlammfängen versehen. Die Entwässerungsleitung selbst besteht aus 15 bis 25 cm weiten Thonrohren. Vor der Ausflufsöffnung des am Einfahrtsthore an der Ostgrenze angeordneten Sammelschachtes ist ein eiserner Bost angebracht, der Schacht ist besteigbar in 0,80/0,80 m Weite hergestellt
Abb. 14. Der Froschteich.
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Abb. 15. Lageplan des physiologischen Instituts.
Die Bauausführung begann im, Sommer 1885 mit der Niederlegung der auf dem zur Verfügung gestellten Bauplatze bestehenden alten Gebäude. Mit den Gründungsarbeiten konnte erst anfangs November 1885 vorgegangen werden; sie wurden
durch den Winter längere Zeit unterbrochen und Ende Mai 1S86 fertig gestellt. Bis zrun Winter 1886/87 wurde fast der ganze Bau bis zum Hauptgesims hochgeführt und noch ein Theil des Gebäudes mit Dach versehen. Ende Mai 1887 beendete man die Dachdeckerarbeiten des Instituts, und der innere Ausbau begann. Im Juli 1887 wurden die Arbeiten für das Wohnhaus in Angriff genommen und derart gefördert, dafs am 15. October das Däch gerichtet und am 10. November die Schieferdeckerarbeiten beendet waren. Mit der Montirung der Heizanlage war am 1. August begonnen worden, sie wurde bis zum Februar 1888 soweit betriebsfähig, dafs die Schlufsprobeheizung und vorläufige Abnahme stattfinden konnte. Die Gas- und Wasserleitungs-Arbeiten wurden Frühjahr 1888 im grofsen vollendet, doch haben die letzten Fertigstellungen erst nach der Einbringung
der inneren Einrichtungsgegenstände ausgeführt werden können und bis zur Uebergabe des Instituts gedauert. Die Leitungen für die Fernsprecheinrichtung sowie für die elektrische Klingel- und Lichtanlage wurden zur Zeit der Ausführung der Malerarbeiten im Sommer 1888 gelegt. Im März 1888 erfolgte die Genehmigung der für die sämtlichen inneren Aus-rüstungs - Gegenstände auf Grund vorangegangener Instructionsreisen angefertigten Zeichnungen. Ihre Bearbeitung war zeitraubend, doch wurde infolge der erzielten Genauigkeit dieser Unterlagen weiterer Zeitverlust bei der Ausführung vermieden. Die Uehergabe des Wohngebäudes konnte am 1. October, die des Institutes nach reichlich ange-stellter Prüfung aller Einrichtungen und Anlernling der Bediensteten am 21. December 1888 stattfinden.
Die Baukosten haben betragen:
1.	Für die Gründung.....................rund 29400^5,
2.	für den Hauptbau: