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®ie Dubitäunijtagung 1910 ju ®erlitt. ©aat,)uc()t4lbteüung.
ebenba bie gutterpfCanjeu be§ ßainmerljerrrt b. Sotemadjer, unb ifhttenfen beffen merEroürbige groffwüchfige tßarietat be§ SBeijzEleeS: Trifolium repens maximum Solemacher.
Port fftütnEer gab 1896 in (Stuttgart einen t’lberbtid über bie neuere ©nt= Widtung ber @etreibezüd)tung in ben erften 10 ^jatjren beS SSeftehenS ber $. S. ® (SatjrbudE) ber 3). ß. ©. iBanb 11 S. 130).	3« biefem Stuffatje — id) fyahe ihn
erft in bie §änbe beEommen, als id) mit ber StuSarbeitung meines SortrageS fertig tear — unterfd)eibet aud) er brei i])erioben ber ^Pflanzenzucht; bie erfte Seriobe wählt er genau fo wie id): bie Seit bor ber ©rünbung ber ©efeEfcEjaft bi§ 1885, bie fid), wie er fid) auSbrüdt, borwiegenb mit Saatforn unb Stüten» beftäubung befd)äftigt, bann folgt bie Seit bon 1885 bis 1890, bie fid) mit bem ganzen Srudjtftanbe, ber ßrbtidjEeit, bem Sihrengewidd ufm. befaßt, unb enbtid) unterfdjeibet er at§ britte tperiobe bie Seit bon 1890 bis 1896, bie bie ganje Sftanje, bie SnbioibuatauSIefe, ba§ (Exterieur unb bie Seiftung bornetpnüd) in ben ÄreiS it)rer Unterfud)ungen ziet)t.
3n bemfelben Satjre 1896 finbet (Ebter, Saljrbud) ber SD. ß. ©. 23anb 11 S. (379) beim Squaretjeab ßiebfdferS 33eobad)tung am IRoggen and) für Söeijen beftätigt, bafj §atme mit wenig ßnoten, atfo Eur^e §atme, am probuEtibften finb, unb bafj ïotbige Sttjren ben t)öd)ften Ertrag geben.
3m Sal)re 1897 führte bon Seergaarb unS in Hamburg fein SDiaptjanoSfop jur (Ermittelung ber ©tafigEeit unb feinen ßtaffifiEator zur Seftftettung ber Körner* bidjtigEeit bor unb betonte ferner, bap man nid)t auf ftarEe 23eftocfitng, fonbern auf wenige gteid)mäfüge §aïme feïjen muffe.
(ES war im fetben SaEjre 1897, als äßotj11man ^um erften State feinen Sommerweizen „23taue ®ame", bamatS nod) otjne biefen Sameit, anbot, unb bon SpreEetfen unb Sßittmad über bie Hebung beS beutfeben ©raSfamenbaueS berichteten. $amatS war eS für leideren ©egenftanb nod) ju früh, ber ©ebauEe war nod) nicht reif, er fanb noch wenig SEnerEennung. 3d) freue mich, baf) jebt fogar ein eigener ttnterauSfchup für bie Südjtung bon ©raS= unb ßteefanteu ge= bitbet Worben ift, ber nad) ben erften Anfängen zu urteilen, au^erorbenttid) biet ©uteS teiften wirb.
Stuf ber SluSftettung in 3)reSben int 3ahre 1898 — e§ b)errfcf)ten bamatS berfdjiebene Stnfid)ten über Qrütp ober SSoïïreife bei SRübenfamett — empfahl Stobbe atS befte (Erntezeit ber SRübenfamen bie tßottreife1). Steglich2) fdjilberte bie Süchtung be§ Epirnaer Dîoggenê. (Er finbet, wie ßiebfeher, weniger Snternobien günftiger, unb er £)ätt bie SnternobienjaEjl zu einem tDrittet für erblid).
Stap gifcher3) machte unS in SreSben mit feinem grünEörnigen ütoggen beEannt, beffen §atme unb SEEjren gebrungener, unb beffen ßörner protein* reidier finb. SSgt. bagegen bon DtümEer in Stitt, b. SreStauer ßbw. SnftitutS, 33b. 5 unb an anberen Orten.
(Ebter berichtete4) über bie 33efid)tigungen ber Sintaer Saatjud)tgenoffenfd)aft, bie er gemeinfam mit mir auSgefüt)rt hatte.
1)	Oafjrbuät) ber S>. 8. ©. 5Banb 13 1898 ©. 189.
2)	©benba ©. 198.
3)	©benba ©. 200.
4)	©benba ©. 370.