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auf den intermittierenden Charakter des Stromes hinwiesen. Wehnelt (1899) bemerkt hierzu, dass eine dam Apparat vorgeschaltete Drahtspulte (W) von hoher Selbstinduktion den Vorgang wesentlich begünstigt, indem dann bei Erhöhung der Spannung der schon erwähnte Stromumschlag nicht eintritt. Die nunmehr ebenfalls wachsende Stromstärke bewirkt vielmehr ein rhythmisches Abstossen der Sauerstoffblasen und ein ebenso regelmässiges Wiederzusammenfallen der auseinandergeschleuderten Flüssigkeit am Platinstift. Da im ersteren Falle der Strom unterbrochen, im
letzteren Falle wieder geschlossen wird, so leuchtet es ohne weiteres ein, dass die elektrolytische Zelle für den Erregerstrom die Rolle eines Unterbrechers spielen muss und zwar, nach der Reinheit und durchschnittlichen Höhe des bei dem Vorgang auftretenden Tones zu scliliessen, eines Unterbrechers von ausserordentlicher Exaktheit. Vollkommenheit und hoher Frequenz.
Es liegt auf der Hand, an eine Verwertung des elektrolytischen Unterbrechers für Induktorien Zu denken, ela ja die Primärspule derselben geeignet ist, die Stelle der vorgeschalteten Drahtspule zu übernehmen. Hierdurch wird die sonst lästige und hinderliche Selbstinduktion derselben in vorteilhafter Weise gleichsam zur Betliätigung des Unterbrechers nutzbar verwendet.
In der Erneeke’schen, recht praktischen Ausführung besteht der elektrolytische Unterbrecher aus einem viereckigen, mit einem durchlöcherten Hartgummi-
Deckel versehenen Glastrog (Fig. 2), in welchem seitwärts ein durchbohrtes Isola-tionsstück zur Aufnahme des von aussen regulierbaren Platinstiftes säuredicht eingeschraubt ist. Durch eine Metallschraube mit Hartgummikordel kann der Platinstift aus seiner isolierenden Gummihülse vorgeschoben werden. Die Strecke, um welche der Platinstift aus dem Isolationsstück jeweilig in die Säure hineinreicht; also die wirksame Länge desselben, kann an einer auf der Stange eingeritzten kurzen Milli-meterteilung abgelesen werden. Bei der Füllstellung fällt der Hüllst rieh mit der Kante des Ansatzröhrchens a zusammen. Die Klemme auf dem Deckel des Troges ist mit der Blei-Kathode verbunden. Das G class wird mit verdünnter Schwefelsä ui e von 20—25° Be. bis etwa fingerbreit unter dem Rand gefüllt. Zur Füllung des Erneeke’schen Modelles (Fig. 2) genügt eine Mischung von 1400 ec Wasser und 29o cc Schwefelsäure. Zum Betriebe wird die seitliche untere, in der Hälie der mit-|-bezeichnten Hartgummikordel stehende Klemme mit dem positiven Pole der Stromquelle verbunden. Die Einstellung der Stromstärke geschieht, wie schon erwähnt, durch Vorschieben des Platinstiftes mit Hilfe der seitlichen Hartgummi-Kordel. Man beginne zunächst mit der geringsten Stromstärke, bei welcher der Unterbrecher überhaupt anspricht und erst allmählich steigere man den Effeekt durch Vergrössern der Stromstärke und, falls die Bauart des Induktors einen induktiven Vorschaltwiderstand nötig macht, auch durch successives Ausschalten desselben.
K OBBOjieno ueH3ypoio. MocKBa, 1899, MapTa 27 pua.
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