﻿UE BER DIE VASOMOTORISCHE FUNCTION PEE III NT FEE X WURZELN.
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und dieselbe. Die Wurzeln wurden von oben nach unten der Reihe nach durchschnitten, wobei bei den thermometrischen Untersuchungen notirt wurde: der Effect der Durchschneidung jeder einzelnen Wurzel, der endliche Effect nach Durchschneidung sämmtlicher Wurzeln und der mechanischen und elektrischen Reizung jeder Wurzel für sich. Bei den anderen Untersuchimgsmethoden ist der Effect bei Durchschneidung sämmtlicher Wurzeln und bei Reizung jeder einzelnen der Reihe nach notirt worden.
Bei den Experimenten in diesem Bezirke hat man bedeutend mehr technische Schwierigkeiten: die Thiere verlieren viel Blut, werden rasch schwach und die Erscheinungen, welche man in diesem Bezirke erhält, sind nicht so bestimmt wie im Bezirke der Lumbal- und Sacralplexus.
Wir bekamen folgende Resultate mit Hilfe thermometrischer Untersuchungen: während der Durchschneidung der 1-ten und 5-ten Cervicalwurzel konnten wir keine Erscheinungen wahrnehmen; bei der Reizung der G-ten und vornehmlich der 7 ten und Uten Brustwurzel in der entsprechenden Extremität notirten wir immer eine Temperaturerniedrigung, welche aber nicht so bedeutend war wie bei den Versuchen an den Wurzeln der Nn. ischiadicus und eruralis, das Sinken war nicht grösser als 2—-3 Grade; bei der Reizung konnten wir, im Gegentheil, eine Temperatursteigerung bemerken, aber auch keine starke—anderthalb bis zwei Grad. Bei der Untersuchung des Blutdruckes konnten wir auch mit Hilfe eines Pletysmographen keinen Effect bei der Reizung jeder einzelnen Wurzel erhalten und erhielten in schwachem Grade ein Sinken des Arterialdruckes (in den peripherischen Theilen) bei der gleichzeitigen Reizung der 7 ten Cervical- und 1-ten Brustwurzel. Ebenso war es auch bei der Untersuchung vermittelst des Phletysmographen; die Vergrösserung des Umfanges der Extremität wurde nur bei gleichzeitiger Reizung der beiden Wurzeln beobachtet. Die Zahl der Experimente beläuft sich auf 50. Kurz, wir erhielten auch an der vorderen Extremität identische Erscheinungen wie an der hinteren Pfote, nur in schwächerem Grade. Wie müssen wir diese Erscheinungen erklären? Hier ist es möglich erstens, dass nicht alle Vasodilatator e durch die hinteren Wurzeln des entsprechenden Bezirkes durchgehen und zweitens kann man sie durch andere Nebenbedigungen erklären; derselben giebt cs sehr viele: erstens ist die Vertheilung der Nervenstämme an der vorderen Extremität complicirter als in der hinteren Pfote, folglich ent hält jede einzelne Wurzel auch weniger vasomotorische Fasern; zweitens ist die Technik der Operation complicirter und schwerer für die Thiere, folglich tritt rasch Fasernschwäche ein. Aber uns scheint es unzweifelhaft, (lass auch für die vordere Extremität dieselbe Vertheilung der Vasomotoren wie für die hintere Pfote als Regel bleibt und dass in den hinteren Wurzeln der Cervical- und Brachialplexus wenigstens ein Theil der vasodilitatorischen Fasern existirt.
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