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EIN EINFACHES VERFAHREN ZUR BESTIMMUNG DER HAUER ETC.
an der Curve selbst aufgezeichnet wird. Ein jeder, der Gelegenheit gehabt hat sich dieser Verfahren zu bedienen, kann über deren Wert ein eigenes Urteil fällen. Meinerseits bemerke ich nur, dass alle drei mehr oder weniger complicirte specielle Apparate und Einrichtungen benötigen. Es versteht siel) von selbst, dass sämmtliche dieser Methoden mehr oder weniger bequem wie zur Aufzeichnung der Zeitdauer, so auch zu derjenigen des Anfangs- und Endmomentes einer Erscheinung dienen können.
Ausser den genannten sind uns noch zwei andere Verfahren bekannt, von denen das eine von Dr. A Samoylow, das andere von Dr. W. Popow erfunden wurden. Ueber Dr. A. Samoylow’s Apparat will ich etwas ausführlicher reden, da derselbe noch nirgend beschrieben worden ist Der Apparat besteht aus zwei Elektromagneten verschiedener Grösse, wobei die Ankerplatte des grösseren mit einem sogenannten Marey’schen Chronographen versehen ist. Letzterer zeichnet die Zeitcurve, während das Schliessen und Oeffnen des Stromes in dem grösseren Elektromagnete das Seitwärtsschieben dieser Curve bewirkt. Aus der Zahl der Zeitmarken in dem seitwärts gerückten Teile der Curve ergieht sich die Dauer der Erscheinung. Angesichts der Construction dieses Apparates muss derselbe in die Reihe der doppelten Vermerk er, von denen oben die Rede war, in denen jedoch die zwei Schreibhebel durch einen einzigen ersetzt worden sind, gestellt werden.
Dr. Popow’sin «Matériaux des Congrès internationaux d’Anthropologie, d’Archéologie et de Zoologie à Moscou, enl893>, beschriebene Methode besteht in folgendem: er bedient sich der gewöhnlichen Zeitmarkirungsapparate, d. h. der elektrischen Stimmgabel und des Marey’schen Chronographen, und schliesst in die Kette einen kurzen Schluss ein, infolge dessen er den Strom entweder durch die elektrische Stimmgabel, oder durch diese und den Marey’schen Chronographen zugleich senden kann; im ersten Falle zeichnet der Chronograph eine Curve (die Zeitdauer), im zweiten eine gerade Linie. Der Angfangs- und der Endmoment müssen mit der Ein- und Ausschliessung des kurzen Schlusses Zusammentreffen. Man erhält bessere Resultate, wenn man Deprez’s elektrisches Signal anstatt Marey’s Chronographen benutzt.
Meinerseits schlage ich von Dr. Popow vorgeschlagenen keine speciellen Apparate erfordert und, trotz
seiner Einfachheit, ausgezeichnete Resultate liefert. Die dazu nötigen Apparate sind: die elektrische Stimmgabel als Unterbrecher, das Deprez’sche Signal und galvanische Elemente. Die elektrische Stimmgabel und
folgendes Verfahren vor, welches gleich dem
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Fig. 1.
ein Deprez’sches Signal werden in die gal vanische Kette aus 2 — 3 Elementen eingeschaltet (Fig. 1). Bei den Schwingungen
der Stimmgabel macht das Deprez’sche Signal diezelbe Anzahl von Schwingungen, selbst wenn die Schwingungszahl der ersteren 500 in 1 Secundo beträgt. Wenn jetzt an das Deprez’sche Signal eine andere, aus 1 Elemente bestehende Kette gefügt und dieselbe geschlossen wird, so nehmen die Schwingungen der
Ankerplatte des Deprez sehen Signals einen anderen Charakter an, da die Amplituden desselben, die anfangs grösser waren, mehr oder weniger abnehmen.