﻿UEBEK DIE WIEDERGABE DER IXDUCTIONSSTRÖME.
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Umstände, die die Verschiedenheit der Grösse der Ausschläge bewirken, sum-miren sicli in diesem Falle. Es ist ohne Weiteres zu ersehen, dass in der combinirten Curve mit den Ausschlägen a und b, die beiden Wirkungen sich subtrahiren müssen, weshalb auch die Differenz zwischen a und d kaum angedeutet ist.
Betrachtet man genauer die Fig. 3 und 4, so bemerkt man, dass die Ausschläge beim Schliessen und Oeffnen sich nicht nur der Grösse nach, sondern auch dem zeitlichen Verlaufe nach unterscheiden. Dieses Verhalten tritt
HvIT'	Fig- 5.
nochjj bedeutend deutlicher in den Fig. 5 und 6 hervor, in welchen dagegen die Differenz der Ausschlaggrösse a—b und c-—d nur sehr gering ist. Die Curven a und c, die dem Schliessen entsprechen, weisen einen langsamen Anstieg und eine gedehnte Kuppe auf, während d und ganz besonders b äusserst rasch, fast vertical, ansteigen und unter scharfem Winkel abfallen. Der Winkel, der zwischen der Abscisse und der Tangente zur Curve im Puncte ihres
Fig S.
Beginnes eingeschlossen ist, ist bei a ein stumpfer, bei b dagegen fast ein rechter.
Die geschilderten Unterschiede des Verlaufes der Curven beim Schliessen und Oeffnen des primären Stromes geben den Schlüssel zum Verständniss der untreuen Wiedergabe durch das Capillarelectrometer der Grössenverhältnisse der Ausschläge bei Inductionsschlägen. Das Maximum der Potentialdifferenz, welches sich im Verlaufe des Oeffnungsschlages entwickelt, ist grösser als das