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UE BER DIE WIEDERBARE DER IXDUCTIOXSSTROME.
des Scliliessungsschlages, dagegen ist die Zeit des ganzen Vorganges im ersten Falle kürzer und das Maximum wird schneller erreicht als im zweiten Falle. Die Zeit des Verlaufes der Inductionsströme ist zu gering im Vergleich zur Einstellungszeit des Capillarelectrometers, welches den raschen Aenderungen der Potentialdifferenz zu folgen nicht im Stande ist. Da aber der Schliessungs-inductionsstrom länger dauert als der Oeffnungsstrom, so wird für die Bewegung des Quecksilberfadens im ersten Falle nicht so viel verloren, wie im zweiten. Es ist sehr einleuchtend, dass z. B. in b der Fig. 5 der rasche Anstieg sich deshalb nicht weiter fortsetzt, weil das Maximum der Potentialdifferenz des Oeffnungsschlages schon zu einer Zeit vorbei ist, wo der Meniscus noch nicht die diesem Maximum entsprechende Ausschlagsgrösse erreichen konnte.
Es war interessant zu versuchen, wie sich die Verhältnisse gestalten, wenn man das Schliessen und Oeffnen des primären Kreises nach dem bekannten Verfahren von Helmholtz in einer Nebenschliessung vornimmt. In der Fig. 7
Fig. 7.
sieht man, dass unter diesen Bedingungen die früheren Unterschiede des Oeffnungs- und Schliessungsinductionsausschlages schwinden, die Ausschläge haben gleiche Höhe und gleichen Verlauf.
Aus dem Mitgetheilten ist zu ersehen, dass das Capiilarelectrometer auch im Falle so rascher electrischer Vorgänge, wie die Inductionsströme sind, Cur ven liefert, die trotz ihres entstellten Aussehens Andeutungen der characteristi-schen Momente der betreffenden Vorgänge aufweisen. Die Ungenauigkeit der Wiedergabe der Inductionsströme hängt nicht von irgend einer specifischen Eigenschaft des Instrumentes, sondern einzig von dem Umstande ab, dass das Instrument eine bestimmte Zeit für seine Einstellung braucht und übeihaupt ür sehr rasche Vorgänge untreue Bilder liefert. Es ist eine Frage für sich, wie genau man vermittelst des von Burch und Einthoven angegebenen Cor-rectionsverfahrens die wahre Gestalt der Curven reconstiuiien kann. Das ist aber klar, dass wenn man von dem mühsamen Correctionsverfahren absieht und sich auf die Photogramme verlässt, man doch Gefahr läuft zu irrthüm-lichen Schlüssen zu gelangen. Der gedehnte Verlauf des absteigenden Theils