﻿UEBER DIE GENETISCHE BEZIEHUNG ZWISCHEN AIIITOSE U. MITOSE.
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unserer Curven könnte z. B. zu Vermutliungen über irgend welche Nachwirkung führen, während die Curven thatsächlich einen fast momentanen Vor-gang reproduciren.
Noch ein Umstand sei hier erwähnt. Einthoven ') berichtet über Photogramme, die beweisen, dass der Hg—faden eminent rasche Schwingungen zu vollziehen im Stande ist. Eine Stimmgabel von 1920 Schwingungen in der Secunde war in den primären Kreis eines Inductomims eingeschaltet; ein in den secundären Kreis eingeschaltetes Capillarelectrometer lieferte Photogramme, an denen man 3840 Schwingungen in d. Sec. zählen konnte. Einthoven sieht darin den Beweis einer äusserst raschen Einstellungsfähigkeit des Meniscus, während eigentlich ein solcher Beweis nicht zwingend ist: anderseits hatte auch thatsächlich die Capillare von Einthoven, soweit man dem citirten Aufsätze entnehmen kann, eine durchaus nicht allzukurze Einstellungszeit, nicht weniger als 0,5 Sec. Die getreue Wiedergabe der grossen Schwingungszahl lässt sich dadurch erklären, dass das Capillarelectrometer in den secundären Kreis eingeschaltet war. Aus Fig. 5 ist zu ersehen, dass ein Meniscus, welcher wie beim Oeffnungsinductionsschlag bei b fast vertical ansteigt und 1 unter spitzem Winkel sinkt, äusserst rasche Schwingungen mitmachen kann. Hätte man aber nicht mit Inductionsströmen, die einen raschen Verlauf haben und fortwährend ihre Richtung ändern, zu thun gehabt, hätte man einen constant en Strom über 1000 Mal in d. Sec. unterbrochen, so hätte ein in diesen Kreis eingeschaltes Electrometer die raschen Oscillationen nicht mitgemacht, denn dazu wäre ein sehr rascher Anstieg der Curve bei jedem Schliessen, d h eine sehr hohe Potentialdifferenz erforderlich gewesen. Unter diesen Bedingungen würde aber schon das erste Schliessen des constanten Stromes die
HäSO< zersetzt haben.
Einige Thatsaelieu zur die genetische Bezie-
hung zwischen Amitose und Mitose
Von VV. R u d n e w.
(Aus dem histologischen Laboratorium der Universität Moskau).
Die Frage über die Beziehung beider Formen der Zellteilung zu einander ist bis jetzt noch wenig bearbeitet. Einige Autoren suchen Uebergangs-formen zwischen Amitose und Mitose unter den Pflanzenzellen, andere unter den Protozoen, noch andere unter den Gewebezellen. Meinerseits erlaube ich mir zu Gunsten dieser genetischen Beziehung beider Formen der Zellteilung
L Einthoven, Arch. f. d. g. Physiol., 1894, 56, p. 528.