﻿HEBER DIE GENETISCHE BEZIEHUNG ZWISCHEN AMITOSE U. MITOSE.
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.gehabt zu sehen, wie zwischen den Fäden der Centralspindel im Paraplasma, dicht neben der sich bildenden jungen Zellen wand, ein grosses Dotterkorn in Bisquitgestalt lag, wobei die eine Hälfte desselben sich in der einen Tochterzelle, die andere in der anderen befand (Fig. 14 a.). Solche Thatsachen sprechen nicht nur dafür, dass während der Karyokinese Bewegung des ein Dotterkörnchen enthaltenden Paraplasma stattfindet, sondern auch noch dafür, dass ein solches Körnchen dem Strom des ganzen Zellinhalts folgend in den Wirkungskreis zweier Attractionscentra geraten und dadurch in gleiche Hälften geteilt werden kann. Dieser Vorgang illustrirt vorzüglich denjenigen, wo der Kern eine passive directe Teilung uuter dem Finfluss von Attractionscentra erfährt, welche auf ihn in entgegengesetzten Pachtungen einwirken. Daher scheint es mir, dass die regelmässige Anordnung der Dotterkörnchen verschiedener Grösse hinsichtlich der Astractionssphären am meisten von dem Stärkegrad der Attraction des Centrums auf den ganzen Zellkörper beeinflusst wird.
Ich kann nicht umhin einer Ansicht Ziegler's *) zu erwähnen, die er vor kurzem nur flüchtig ausgesprochen und auf die er in der Folge ausführlicher zurückzukommen verspricht. Er meint, dass die auf das Zellplasma während der Teilung attractiv wirkende Kraft im umgekehrten Verhältnis zum Quadrat der Entfernung sein könnte. Wäre es nicht auch natürlich anzunehmen, dass die Wirkung dieser Kraft im umgekehrten Verhältnis zu der Masse der Substanz ist, die zu dem Centrum angezogen wird?
Von diesem letzten Gesichtspunkte aus wird auch das Bild verständlich, welches uns zeigt, dass die Dotterkörner mit der Entfernung von den Centra der Sphären an Grösse zunehmen.
An den Blastomeren der Knochenfische ist somit, wiederhole ich, die active Einwirkung des Attractionscentrums nicht nur auf den Kern und das Protoplasma, sondern auch auf das Paraplasma mit allem, was es enthält, deutlich zu sehen.
Ausserdem kann an unserem Object bei Erscheinungen von Karyokinese nicht selten das Vorhandensein einer Centralspindel in Hermann’s Sinne beobachtet werden, und geht in diesem Falle der Anstoss zur indirecten Teilung von der Teilung des Attractionscentrums mit dem Centrosom aus. Danach fängt die Centralspindel an zu wachsen und füllt in der Folge den ganzen Zellkörper aus, so dass eine Riesencentralspindel entsteht, in deren Mitte der Kern liegt. Unter dem Einflüsse der in diametral entgegengesetzten Bichtungen einwirkenden Attractionscentra teilt sich dieser Kern, indem er sich löst, wobei das Chromatin in den Zellkörper ausfällt und die typischen Figuren der Karyokinese zum Vorschein kommen. Somit folgt, wiederhole ich noch einmal, der Kern ebenso wie der ganze Zellkörper passiv der Einwirkung der Attractionscentra,