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UEBER DIE GENETISCHE DEZIEHUNG ZWISCHEN AMITOSE U. MITOSE.
Es scheint mir nicht überflüssig auch noch darauf hinzuweisen, dass in den sich teilenden Eiern der Knochenfisclie der Kern an dem Aufbau der Achromatinfiguren der Karyokinese offenbar keinen Anteil nimmt. Man muss der Ansicht derjenigen Autoren beistimmen, die zwischen den Centralspindelfasern und den Halbspindelfasern keinen Unterschied sehen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass diese Eigentümlichkeit sich nur auf die sich teilenden Eier der Knochenfische erstreckt, d. h. nur auf Zellen mehr embryonalen Charakters, dagegen in den Geweben, wo die Zellen stark differencirt sind, das Verhältnis zwischen dem Kern und dem Plasma ein anderes ist.
Auf den hier dargestelten Objecten, sehen wir ferner grosse Mannigfaltigkeit in der Form der Centrosomen, welche bald als einzelnes, bald in Gestalt von zwei, drei und me.ii* Körnchen (Fig. 6. f) erscheinen; wahrend der Karyokinese sieht man manchmal ein oder mehrere solcher Körnchen in einem hellen Bläschen eingeschlossen (Fig. 15. a). Es kommt vor, dass neben einem derartigen Bläschen etwas abseits vom Sphärencentrum ein zweites liegt (Fig. 15. b). Ich habe Gelegenheit gehabt zu beobachten, wie ein nacktes, einem Centrosom ähnliches Körnchen auf einem äusserst dünnen, schnabelartig langgezogenen Fortsatze des Kerns sass, welcher bis zum Centrum der Attractionssphäre reichte (Fig. 16. a). Eine solche Mannigfaltigkeit des Centrosoma in Form und Grösse ist vielleicht dadurch bedingt, dass die hier beschriebenen Zellen im
Embryonalzustande und schwach differencirt erscheinen und dass, infolge schwacher Individualisation, nach der einen oder der anderen Seite Irin Schwankungen Vorkommen und sich verschiedenartig gestaltete Centrosomen bilden können.
Nachdem, ich die Beschreibung der Eigentümlichkeiten, denen man in den sich teilenden Eiern hei Knochenfischen begegnet, beendet, erlaube ich mir noch einen allgemeinen Ueberblick über das oben Dargestellte zu geben.
Es wurde gezeigt, dass zwischen den beiden Formen der Zellteilung manchmal eine genetische Beziehung constatirt werden kann und dass Ami-tose an grösseren Elastomeren complicirter Mitose ohne jeglichen Nachteil für das Leben des Individuums vorangeht. Ich sage absichtlich <manchmal», da einige Thatsachen *) dafür zeugen, dass in den frühesten Stadien der Eier-furchung bei den Knochenfischen auch Karyokinese vorkommt. Somit kann
*) Henneguy. Recherches sur le développement des poissons osseux. (Journ. de l’Anat. et de la Physiol. 1888. .V 5), Tojoishhi.. IX CxrÉ3A'i. EcTecTBonciiHTaTe/iefi n Bpaaeft. JIporoKO.™ CVks'aa.