﻿ITH KE DIE GENETISCHE BEZIEHUNG ZWISCHEN A MITOSE U. MITOSE.
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die beschriebene Eigentümlichkeit für eine flüchtige atavistische Erscheinung angesehen werden, die jedoch die normale Entwicklung des Individuums nicht beeinträchtigt.
Ausserdem wurde gezeigt, dass auf unseren Objecten directe Teilung einer einfacher gestalteten Karyokinese, wo die gegenseitige Beziehung zwischen den Chromatin- und Achromatinfiguren nicht so complicirt ist wie bei den Gewebt zellen, vorausgeht. Diese von uns beobachtete Eigentümlichkeit hängt vor allem von der Structur des Kerns und des Plasma ab. Da, wo der Kern einfach gebaut ist und weder ein Nucleol noch Chromatin aufweist, geht auch die Furchung desselben auf directem Wege vor sich. Allein infolge gewisser Eigentümlichkeiten in der Structur des Plasma geht diese Amitose wieder unter activer Einwirkung von riesengrossen Attractionssphären vor sich, die kein Centrosom. als Zellorgan von bestimmter Form, in sich scbliessen. Anstatt eines Centrosoms sicht man in denselben einfach einen verwirrten protoplasmatischen Knoten, von dem aus nach allen Seiten hin radiale Strahlen ausgehen.
Es ist möglich, dass infolge dessen, dass die directe Teilung unter Mitwirkung der Attractionssphären vor sich geht, dieselbe in dem gegebenen Objecte keine Kennzeichen von Degeneration darbietet, sondern, umgekehrt, zu Gunsten einerseits des embryonalen Zustands der Zelle, andererseits einer intensiven Lebensthätigkeit derselben zeugt. Nicht umsonst sind alle Beweise für den Satz, dass Amitose für eine degenerative Erscheinung anzusehen ist, in den allermeisten Fällen auf Erscheinungen directer Teilung ohne Mitwirkung von Attractionssphären, dabei noch sehr häufig ohne nachfolgende Teilung des Zellkörpers gegründet
Dagegen sehen wir in Elastomeren mit einem besser differencirten Kern schon indirecte Teilung. Solch ein Kern mit scharf bezeichneter Membran, mit Chromatin und, daneben, einer Attractionssphäre mit deutlichem Centrosoma kann sich somit nicht mehr durch einfache Furchung direct teilen. Ein solcher Kern bedarf schon der Karyokinese, bei welcher er gleich anfangs tiefe innere Veränderungen bis zum Verlust seiner Individualität erleidet und schon alsdann sich mit mathematischer Genauigkeit, zu je einer Hälfte von jedem Chromosom mitnehmend, unter die 2 Tochterzellen teilt.
Mann kann also sagen, dass das Wesentliche bei der Karyokinese in der Teilung der Chromosoma besteht, während bei der Amitose der ganze Kern sich in zwei Hälften teilt.
Kurz gefasst, wenn man die sich teilenden Eier bei Knochenfischen mit gewöhnlichen Gewebezellen vergleicht, so kann man bei den ersteren in den frühen Stadien der Furchung directe Teilung als einen normalen Process und relativ sehr einfach verlaufende Karyokinese beobachten, bei den letzteren ausschliesslich Karyokinese, dabei in complicirterer Form; in den Elastomeren gewahrt man immer eine überschwängliche Entwicklung der Attractionssphäre im Vergleich zu derjenigen der Kernsubstanz; in den Geweben, umgekehrt, starke Entwicklung des Kerns gegen eine schwächere der Sphären; dort passive Mitwirkung des Kerns bei dem Aufbau der Teilungsfiguren, hier, augenscheinlich, zuweilen eine active Rolle desselben.