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ZUR LUI IRE VOX DEN STOMATA DER SEROSEX HOHLEN.
Kaninchen sind solche Stellen Teile der peritonealen Hülle, welche mit kleinen, Gruppen bildenden Zellen bedeckt ist. Daraus kann man den Schluss ziehen, dass die kleinen Zellen zu dem Absorptiousprocess in naher Beziehung stellen.
Ausser diesem Schluss ergiebt sich aus meinen Beobachtungen von selbst noch ein anderer. Bis jetzt war die am meisten verbreitete Ansicht über die Beziehung der Peritonealhöhle zu den Lymphgefässen die von Recklinghausen ausgesprochene. Letzterer betrachtete diese Höhle als eine Fortsetzung^ des Lymphsystems, als eine Art von Erweiterung der Lymphgefässe. Sich auf die Entwicklungsgeschichte, die ununterbrochene Ausdehnung und die morphologischen Eigentümlichkeiten des peritonealen Endothels gründend, sprachen andere Forscher die Vermutung aus, dass diese Höhle mit dem Lymphsystem nichts gemein liât, sondern ein Gebilde ganz anderer Art ist.
Durch meine Beobachtungen hat diese letztere Ansicht eine neue tactische Bestätigung erhalten, da, wie aus den von mir angeführten Thatsachen erhellt, die Lymphgefässe nirgend unmittelbar in die Peritonealhöhle übeigenen, sondern ein eigenes geschlossenes System bilden, welches nur in einzelnen Stellen mit der Wand der Bauchhöhle in enge Berührung tritt.
Meine Arbeit ist noch lange nicht beendet. Gegenwärtig bin ich mit uem Studium der Beziehung des Lymphsystems zu den serösen Höhlen überhaupte in Verbindung mit den Bedingungen der Absorption aus denselben bei neren verschiedener Klassen beschäftigt, und hoffe die Resultate meiner Beobachtungen bald veröffentlichen zu können *')•
Diese Arbeit habe ich auf Antrag des H. Prof. 1. Ognew, dem ich bei dieser Gelegenheit meinen lebhaften Dank ausspreche, in dem unter seiner Leitung stehenden histologischen Institut an der Universität Moskau ausgeführt.
UN Auf Grund ven Thatsachen, in deren Besitze ich gegenwärtig bin, kann ich erklären, dass die Beziehungen der Lymphgefässe zu der pleuralen Höhle die nämlichen sind.