﻿EIN NEUES VERFAHREN CO., ZU MESSEN.
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Ende e des mit Lange gefüllten Hilfapparates H durch den Trichter des CtÖ2-Austreibers so weit in A eingeführt, bis der an dem Rohre t befindliche Kautschukpfropfen den Hals der Trichters verschliesst. Nun wird es möglich in dem Raume ABC des GYL-Austreibes (bei geschlossenem Dreiweghahne c des letzteren!) die Zimmerluft durch eine CO,-freie zu ersetzen; worauf man nur dem Hahne s des Hilfapparates die Stellung n zu gehen hat, um den Kohlensäureaustreiber mit Lauge zu füllen.
In diesem Momente hält der Gehülfe das Rohr B schon bereit um es in den Trichter, anstatt des daraus zu entfernenden Hilfapparates, einzusetzen. Das Gefäss D war schon vorher mit CO,-austreibender Säure (diluirte Schwefelsäure) gefüllt, und nun wird dasselbe in e mit der Luftpumpe verbunden und bei der in der Fig. 8. gezeichneten Stellung des Dreiweghalmes c ausgepumpt. Hiedurch wird einerseits die Säure entgast, andererseits werden die Räume A und C evacuirt und ebenso das Rohr B, in welchem das Quecksilber hierbei barometrich aufsteigt. Es ist vortheilhaft die Luft in A für die spätere Entwicklung des Gases stark zu verdünnen; eine vollständige Evacuation ist jedoch nicht noting—ein Rest an Luft in diesem Raume ist für die spätere Analyse des gesammelten Gases sogar vortheilhaft. Nach Beendigung der Evacuation wird der Hahn c geschlossen und in D Luft eingelassen, worauf man nur dem Hahne c (vorsichtig) die frühere Stellung zu geben hat, um den Raum Cb mit Säure zu füllen. Sind einige Tropfen davon in A übergegangen, so wird dem Dreiweghalme c die Stellung 2 gegeben, wobei die Säure von G in A durch das Quecksilber aus dem Nebenschlauche F mit seinem Trichter verdrängt wird. Die Flüssigkeit in A wird zuerst durch kochendes Wasser, zuletzt am freien Feuer und zwar bis zu starkem Kochen erwärmt. Durch weiteres Einlassen des Quecksilbers in C wird das Gas bis auf Spuren in E übergeführt. Zu den Hauptmängeln der Methode gehören folgende Umstände.
Erstens kann von der zum Versuche genommenen Laugenmenge nur ein relativ kleiner Theil auf die gebundene CO, untersucht werden. Wir konnten nämlich gewöhnlich nur den zwanzigsten Theil davon für die Analyse gebrauchen, weshalb die durch Versuch gefundene Zahl, der Formel X= A	1
, .	.	P — rl
gemäss, beinahe mit 2000 multiplicirt werden musste. Uebrigens kann der daraus entstehende Fehler bei unserem Verfahren die entbundene CO, zu sammeln und zu messen, nicht einmal 1 °/0 betragen. Gesetzt, wir "hätten bei allen Operationen der Gewinnung des Gases das Volumen desselben um 1 Ccm. fehlerhaft bestimmt, was eher zu viel als zu wenig genommen ist, so würde der totale Fehler 2 Liter auf etwa 350—400 Liter ausgeathmete Luft (siehe weiter unten die Tabellen) betragen. Viel gefährlicher sind hingegen die Fehler
Fig. 9