﻿EîX NEUES VERFAHREN C0„ ZU MESSEN.	203
viduums der ersten 3 Versuche. Zugleich zeichnete er sich durch einen un-gemein langsamen und unregelmässigen Athmungsrythmus aus.
In der Tabelle I entsprechen die Uezeiclmungen A. p und q den gleichnamigen Grössen der Formel, wie sie die Versuche ergeben haben, ln den zwei letzten Spalten hingegen sind die Gasvolumina auf 1 Stunde Respirationszeit berechnet. Ueberall sind die Gasvolumina auf 0" und 700 mm. berechnet.
T A 15 E L L E 1.
Vers.	Dauer d. Vers.	A.	!’■	4	-4'.	('Ch
I.	1 St.	5298,2	2.40	1 .21	418,73	10,3005
2.	50 Min.	3489,3	2.89	1.72	351,72	10,165
ü.	1 St.	4218,0	2.62	1.59	403,38	10,582
4.	2 St.	12403,0	3.63	2.10	412,70	14,987
f>.	2 St.	10116,1	3.23	1.90	389,25	12,573
0.	53 Min.	0270,0	3.03	2.2 5	501.98	18,238
In der Tabelle 11 sind weitere aus denselben Versuchen sich ergebende Data angeführt. Die Zahlen der zwei ersten Spalten in der Tabelle 11 sprechen sehr überzeugend zu Gunsten des Verfahrens.
T A 15 E L L E II.
	Vol. C(k	V ol. C ( k	Mittl. Atlimungs-	
Wv Vers.	in 1 St. auf 1 Kil.	in 1 Min. auf	1 Kilo, frequenz in 15	grosse in Ce.
1.	228,29	3.805	20	345,0
o	228,11	3.802	19	311,3
,».	235,15	3.919	20	337,4
4.	234.19	3.903	12	573,3
5.	196,45	3.274	12	540.0
0.	213,17	4.053	11	702,8
Nebst der	ausgeathmeten	Luft habe	ich auch die Menge	der eingeathme-
ten zu bestimmen gesucht:
Es lag anfänglich im Plane des Herrn Prof. Setsehenow letzteres durch Vereinigung des nach seinem Principe construirten Exspirationszweiges mit einer Gasuhr im Inspirationszweige zu erreichen. Die Gasuhr sollte namentlich nicht bloss zur Abmessung der cingeathmeten Luftmenge, sondern auch zur Prüfung der Angaben der Exspiration dienen. Leider sind wir nicht im Stande gewesen der Leistungen dieses Instruments Herr zu werden, obgleich die Gasuhr des hiesigen Laboratoriums von Elster in 1 »erlin stammt. I>ei stetigem Luftzuge arbeitet die Gosuhr ganz gut; bei intermittirenden Zügen hingegen, wie es die Athemzüge sind, bekamen wir. bei gleicher Tiefe derselben, sehr ungleiche Ausschläge, je nach der Raschheit der Stösse aber auch je nach der Lage des Zeigers in diesem oder jenem Quadranten des Zifferblattes. Schliesslich mussten wir doch von deren Anwendung abstehen und uns der Berechnung der eingeathmeten Luft nach der Menge und der Zusam-