﻿EIN NEUES VERFAHREN CO, ZU MESSEN.
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in eine Erweiterung in Form eines flachen, hohlen, seitlich gefensterten Cylinders, mit Oeffnungen auch im Boden übergeht. Der Sinn dieser Erweiterung ist klar: dieselbe vergrössert die Berührungsoberfläche, zwischen der Lauge und der Luft, indem sie die grossen Luftblasen in kleinere spaltet und ihren Weg durch die Lauge bedeutend verlängert, ohne dadurch den Widerstand merklich zu vergrössern. Das gleichmässige Austreten der Luftblasen aus allen Fenstern des Cylinders besorgt das die Flasche tragende Stativ mit 3 Stellschrauben. Die horizontalen Linien f und g in der Fig. 4. bedeuten ferner die Lage zweier versilberter Kupfernetze, welche das Ueberspritzen der Lauge in das Rohr b verhindern. Das Eingiessen der Lauge in die (natürlich erst mit C02-freier Luft gefüllte) Flasche geschieht durch das mit einem Hahn versehene, oben konisch erweiterte Glasrohr c, und ein eben solches Rohr d dient zum Herauslassen der Lauge aus der Flasche. Die Dimensionen der letzteren müssen endlich folgenden Bedingungen genügen: 1) sind 500 cm. einer 20%-gen Natronlauge für einen 2-stündigen Versuch mehr als genügend; 2) muss das Niveau der Lauge nicht mehr als um 1 cm. oberhalb des flachen Cylinders stehen, damit der Widerstand in der Luftleitung für den athmenden Menschen unempfindlich sei. Der auf die Natronflasche folgende Befeuchter ist deshalb noting, weil die Ausathmugsluft diesseits der Lauge feucht ist und nach den Erfordernissen des Princips der Methode auch jenseits der Lauge feucht sein muss:—es müssen ja die Luftvolumina zu beiden Seiten der letzteren sich nur durch das Folumen der absorbirten CO, voneinander unterscheiden. Aus demselben Grunde ist es rathsam auch die Temperaturen der Luft an beiden Ableitungsstellen des Exspirationstractus einander gleich zu halten, weil das soeben erwähnte Princip dann am vollständigsten erfüllt wird ’). Auch sind in den Gang (Fig. 1 ,a,b) an beiden Ableitungsstellen Thermometer eingesetzt und ist der Befeuchter in eine geräumige Wanne mit Wasser gehöriger Temperatur eingetaucht, um die Luft an der 2-ten Ableitungsstelle ebenso warm wie an der 1-en zu halten. Gleichzeitig hiermit entsteht die Nothwendigkeit die in den Ableitungscylindern gesammelte Luft vor Abkühlung zu schützen, weshalb dieselben in einen dicken wollenen Ueberzug gewickelt sind. Auch der Weg von dem Befeuchter bis zu der 2-ten Ableitungsstelle hat einen solchen. Die bequemste Form des Befeuchters ist die eines V— förmigen Rohres mit in Wasser getränkten Bimsteinstücken.
Die Vorrichtung zur gleich massigen Ableitung der A usathmungsluft zu beiden Seiten der Lauge. Man denke sich die Cylinder 31, N, Q (Fig. 5), sowie den Schlauch Cp voll Quecksilber uud das hakenförmige, durch den Hahn verschliessbare Ende des letzteren mit einem Punkt verbunden, welcher fähig ist mit verschiedenen Geschwindigkeiten, jedoch immer gleichmässig herabzusinken. Steht nun die Ausflussöffnung p niedriger als der obere Stand des Quecksilbers in den Cylindern und ist der bewegliche Punkt in Bewegung gesetzt, so erfolgt nach dem Oeffnen des Hahnes am Haken ein gleichzeitiges Herabsinken sowohl der Ausflussöffnung als der Quecksilbersniveaus in den
*) Im Grunde genommen können die Temperaturen an den Ableitungsstellen sich voneinander unterscheiden, und müssen dieselben nur in jedem einzelnen Punkte constant bleiben.