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EIN NEUES VERFAHREN CO. ZU MESSEN.
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Cylindern. Sinkt etwa die erstere geschwinder als die letzteren, so kann man (len Ausfluss des Quecksilbers entweder durch ein weiteres Oeffnen des Hahnes oc ei c^urch eiiie niedrigere Stellung des Hakens geschwinder machen. Will man, umgekehrt, das Herabsinken der Ausflussöffnung verlangsamen, so kann auc l dieses leicht geschehen, da dem beweglichen Punkte, wie wir es oben
gesagt haben, die Fähigkeit zukommt mit verschiedenen Geschwindigkeiten herabzusinken. Kurz, es ist unter den angegebenen Bedingungen leicht möglich die Bewegungen an beiden Orten so auszugleichen, dass das Quecksilber in den Cylindern und die Ausflussöffnung desselben mit gewünschter gleicher und gleichmässiger Geschwindigkeit herabsinken, wodurch zu gleichen Zpitpe-rioden gleichgrosse Luftvolumina abgeleitet werden.
Der oben angedeutete bewegliche Punkt ist das Uhrgewicht einer in Gang gesetzten Wanduhr der einfachsten Art. Dasselbe sinkt bekanntlich stets gleichraässig und zwar desto geschwinder, je kürzer das Pendel oder je

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schwerer das Uhrgewicht ist -). Der Schlauch Cp ist mit dem Uhrgewichte durch den Haken p verbunden und daneben steht ein verticales Lineal mit 1bedungen für die aus den Vorproben bekannte Einstellung der Ausflussöffung, Die Gründe, warum man die Cylinder M und N mit einem dritten (Q) verbunden findet, sind folgende: 1) wirkt die in dem letzteren enthaltene Quecksilbersäule auf den Luftdruck in M und N während der Athmungs-pausen einigermassen ausgleichend, wodurch die Ausflussmengen aus beiden Cylindern so gut wie gleich werden; 2) dient der Cylinder Q zur Füllung von M und N mit Quecksilber sowohl im Beginne des Versuches als nach Been-
digung desselben, namentlich bei Ueberfidirung der gesammelten Luft aus M und N durch die Röhren c und ct in die Absorptionsröhren E und E{.
Nachdem alle Theile des Athmungsapparates beschrieben sind, habe ich jetzt noch den Gang des Versuches zu besprechen. Zuallererst werden von Q aus (Fig. 5) die Cylinder M und N sammt ihren Röhren c und c, mit auf die erwartete Temperatur der Ausathmungsluft (an der 1-en Ableitungsstelle) erwärmtem Quecksilber gefüllt. In unseren Versuchen, bei der Zimmertemperatur 16,5"—17° C., hatten wir das Queksilber auf 20"—21° C. zu erwärmen gehabt. Gleichzeitig hiermit ist die Wanne, worin der Befeuchter
■) Der mit dem Uhrgewicht verbundene Ausflussschlauch bildet eine U-förmige Schleife, deren aufsteigender Schenkel Cp mit dem Herabsteigen des Uhrgewichtes allmäiig kürzer wird. Zufolge dessen wird das letztere weniger und weniger von den Schlauche belastet und sein Gang nach unten muss allmäiig langsamer werden. Es liesse sich dieses leicht beseitigen, die Verlangsamung ist jedoch so unbedeutend, dass ich die Correctin' für unnöthig hielt.