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ëin neues Verfahren co„ zu messen.
mensetzung der ausgeathmeten bedienen. Die Mengen der ausgeathmeten Luft gaben uns unsere Versuche, folglich hatten wir nur noch den Procentgehalt derselben an 0, und die entsprechende Grösse in der Zimmerluft während des Versuches zu bestimmen, um nämlich nebst der eingeathmeten Luftmenge auch den 0,—Verbrauch zu berechnen. Aus diesem Grunde wurde die Luft in dem 1-en Ableitungscylinder in zwei Portionen getheilt; die grössere diente zur Analyse auf CO., und die kleinere, nach vorheriger Befreiung derselben von CG.,, auf CL. Endlich diente zum Sammeln der inspirirten Luft, behufs ihrer späteren Analyse auf Oa, das während des Versuches ununterbrochen dauernde Ausfliessen des Quecksilbers aus einem mit dem Inspirationszweige (siehe oben Fig. 2) verbundenen Bohre (H). Die entsprechenden Versuch- und Bereclmungsdata sind in der nächstfolgenden Tabelle 11T
zusammengestellt. Die		Numeration der Versuche ist			die frühere.	Alle Gasvo-
lumina sind auf 0"	und	760	mm. reducirt.			
		T A B E L L E		; in.		
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lÄ	o'- aj		0 cn	« ^ > J	O .2 I-I	~ — «	
1. 18.16		20,78	419,40	244,80	4,080	0,935
2.	17'38		20,46	352,46	243,78	4,063	0,927
3.	18,11		20.92	404,15	255,30	4,255	0,921
4.	17,00		20,86	413,71	252,23	4,204	0,928
5.	17.17		20,97	391,47	237,35	3,956	0,827
6. 16,66		20,58	503,44	280,00	4,667	0,868
Endlich möge	zu	dem	bis jetzt Gesa	gten noch Folgendes		hinzugefügt
werden.
Soweit die kurzdauernden Respirationsversuche nur dann von Bedeutung sind, wenn man zwei verschiedene und rasch aufeinander folgende Zustände des Organismus in Bezug auf den Gasaustausch vergleichend untersucht, so muss auch unserem Apparate die diesem Zwecke entsprechende Form gegeben werden. Dieses erreicht man am zweckmässigsten durch das Anbringen eines zweiten Ausathmungsrohres mit allen seinen Theilen gleich jenseits der Klappenvorrichtung. Die Einrichtungskosten des Apparates sind überhaupt so gering, dass eine Verdoppelung derselben von keinem Belange sein kann.
Nebst diesem hat Herr Prof. Setschenow dem Apparate noch eine portative Form gegeben, welche dem Versuchsmanne bei verhältnissmässig geringer Belastung, sich vollkommen frei zu bewegen, erlaubt. Versuche mit dieser Form sind schon im Gange.
Zum Schlüsse erfülle ich die angenehme Pflicht, meinen hochverehrten Lehrern, Herrn Prof. Setschenow und Herrn Director des physiologischen Instituts Prof. L. Morochowctz, für ihre thätige Unterstützung bei dieser Arbeit meinen tiefsten Dank auszusprechen.