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B i 1» ! ! o g r a p li i e:
I. Analyses.
Guiewitsch, Wl. Prof. (Charkow), lieber das Arginin. (Zeitschrift für physiologische Chemie, Bd. 27, Ss. 178—215).
Das von Schulze und Steiger l *) im Jahre 1886 entdeckte Arginin C,Ht,X.Owurde von Hedin 3) als Spaltungsprodukt von Hornsubstanz und überhaupt von Eiweisskörper erhalten. A. Kassel 3) hat gefunden, dass das Arginin sich bei der Spaltung der Protamine sowohl durch Säuren wie durch Trypsin bildet, und durch die Untersuchungen von Kutscher 4 * 6) ist festgestellt, dass es auch bei künstlicher Trypsinverdauung der Eiweisskörper entsteht. Schulze und Likiernik 5) haben das Arginin in eine nahe Beziehung zu den Processen der Harnstoffbildung im Organismus gebracht; von Schulze und TVinterstein 0 wurde die Bildung von Ornithin bei der Spaltung des Arginins bewiesen: Ellinger 7) hat gezeigt, dass das Arginin als Muttersubstanz des Putrescins betrachtet werden muss.
In Anbetracht dieser immer zunehmenden Bedeutung des Arginins für die Biologie hat der Verfasser den Vorschlag von A. Kassel angenommen, die Verbindungen von Arginin genauer kennen zu lernen, besonders diejenigen, welche für die Isolirung und die Identificierung dieser Base dienen können.
() E. Schulze und E. Steiger. Ber. d. deutsch, cliem. Ges., Bd. 19, S. 1177; Ztschr. für phys. Chem.. Bd. II, S. 43.
S. G. Hedin. Ztschr. f. phys. Ch., Bd. 20. S. 186: Bd. 21, S. 155.
3) .1. Kossel. Ibid.. Bd. 22, S. 176. A. Kassel und A. Mathews. Ibid. Bd. 22, S. 190.
4 Fr. Kutscher. Ibid., Bd. 26, S. 195.
‘j E. Schulze und A. Likiernik. Ber. d. deutsch, ehern. Ges., Bd. 24, S. 2701.
6)	E. Schulze und E. It "inter stein. Ibid., Bd. 30. S. 2879; Ztschr. f. phys. Ch., Bd. 26, S. 1.
7)	Ellinger. Ber. d. deutsch, ehern. Ges., Bd. 31. S. 3183.
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