﻿GEHÖR B LÄSC HEX BEI P TE R OT K A C HEIDA E.
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Bevor ich die Versuche au den Pterotracheidae begann, suchte ich den Charakter und die typischen Sonderheiten der Bewegungen dieser Tiere klarzulegen. Ich hielt die Tiere in cylindrischen Gläsern von einem Durchmesser von 20—40 ctm.
Carinaria mediterranea. (Fig. 1). Sowohl die grossen (10 und mehr ( tin. Länge), als auch die kleinen Exemplare schwimmen immer mit nach oben gekehrter Bauchfläche, indem sie also die Flosse vertikal nach oben richten. Figur 1. zeigt uns die Carinaria in solcher Lage, wie sie, vom gewöhnlichen
Kiu. 1. Männchen von Carinaria mediterranen, nach Souleyet. Gegenhaur und Keferstein. P.—Fus>. ,S— Saugnapf. 0—Mund. Bm—lluccalmasse, M—Manen, Sp—Speicheldrüsen, L—Leher, .4 Atter.'' b > e-rehralganulion. 7>—Tentakeln, <k—Augen, (jt—Cehürblasen, B G—Buccalganglion, Pg—redaigang-iion. Mfj-—Mantelganglion, X—Miere, Br—Kiemen, At—Atrium, TV—Ventrikel. Ar—Korperarterie, Z—hinterer Ast derselben, T—Hoden. Yd—Vas deferens, Wp—Wimperrinne, Pc—Penis, P—Flagellum mit Drüse.
Standpunkte betrachtet, sich uns darbieten müsste, d. h. mit nach unten gekehrter Bauchfläche, den Rücken nach oben gewandt. Um sich die Lage des Tieres während des Schwimmens vorzustellen, genügt es die Zeichnung umzukehren. In solcher Lage schwimmt das Tier an der Oberfläche des V assers, im Innern des Gefässes und am Boden. V ährend des Schwimmens übt es Bewegungen mit der Flosse aus. wobei dieselbe von einer Seite auf die andere hinüln rfäilt. Fm Allgemeinen ähneln die Bewegungen dieser Tiere den Bewegungen der Fische.
Wenn man das Tier künstlich aus seiner gewöhnlichen Lage bringt, d. h. mit Hülfe eines Glasstökchens es so umdreht, dass die blosse nach unten gerichtet ist. so nimmt es in demselben Augenblick wieder die frühere Lage an. Von kreisförmigen Bewegungen habe ich nichts bemerken können.
Pterotrachea (mutica, coronata). Die grossen Exemplare (Fig. 2) davon unterscheiden sich in den Bewegungen gar nicht von den Carinaria.