﻿OEHÖRBLÄSCHEN bei pterotracheidae.
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fängt sie gleich an zu schwimmen, indem sie die Flosse nach oben richtet. Bei Bewegung des Schwanzes und der Flosse schwimmt das Tier niemals mit nach unten gekehrter Flosse, ebenso vollführt es auch keine anderen kreisförmigen Bewegungen ausser den angegebenen.
Die Gehörbläschen bei den Pterotracheidae befinden sich in unmittelbarer Verbindung mit dem Cerebralganglion. Wie man aus den beiliegenden Darstellungen (Fig. 3 u. 4) sieht, ziehen sich vom Ganglion cerebrale, ganz selbstständige Zweige sowohl zu den Augen, als auch zu den Gehörbläschen.
Die Bläschen scheinen durch die schleimige, völlig durchsichtige Körpermasse aller Pterotracheidae hindurch und stellen zwei matte milchfarbene Punkte dar: nur bei einigen Exemplaren der Carinaria kann man die Gehörbläschen nicht unterscheiden, manchmal sieht man sie, aber auch dann sehr schlecht. Dies hängt davon ab, dass der Mantel dieser Exemplare sehr dick ist und infolge der sich im Körper der Tiere ansammelnden Kalksalze eben-
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big. 3. (Au* Gegenbaur ) Der obere Sclilnndknotm (Gehirn) mit dem Sehnervast und dem Gehörbläs-chen. H. Das obere Geliirnganglion. a) (Tanglion für den 11«>v- und Sehnerven, b) Sehnerv, c) Hürnerv. d) Commissurstraenge zum unteren Schlundganglion führend (ganglion pedale). e. /) Nerven zur Hülle. C- Gehörorgan. a) Otolith, b) Die Wimperbüschel des Gehürbläschens.
dieselbe Farbe besitzt wie die Bläschen, sodass letztere entweder gar nicht, oder kaum zu bemerken sind. Das Entfernen der Gehörbläschen bei den Carinaria bewerkstelligte ich mit spitzen Pincetten, die ich ein wenig geöffnet eindringen liess, sie so führte, dass das Gehörbläschen zwischen die Arme derselben kam, die ich dann zusammenpresste und herauszog. Beim Durchstechen mit den Enden der Pincetten der sehr dicken und ziemlich harten Körperhülle, zieht das Tier die Augen ein, wodurch es die Bläschen verdekt, so dass man gezwungen ist abzuwarten, bis es sich beruhigt und die Augen wegschiebt—dann führt man die Pincetten zu dem Gehörbläschen, das man damit erfasst und herausnimmt. Bei dieser Operation wird das Tier aus dem Wasser genommen und in der linken Hand gehalten. Der Fuss desselben kommt auf den 3 letzten Fingern dieser Hand zu liegen, der Bauch und die Flosse berühren die Handfläche und die Bückenseite ist dem Operator zugewandr. Der Rüssel befindet sich zwischen dem Zeige- und Mittelfinger, von denen er festgehalten wird, sodass das Tier ihn nicht bewegen kann; der Kopf wird mit dem grossen Finger gehalten. Durch diese Art des Haltens wird das Tier aller Bewegungen beraubt, und kann man ungestört die Operation vollenden.