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oder das Ganglion beschädigen kann, auch weil die Gewebe stark verletzt werden. Ich that es deshalb mit einer ganz feinen Nadel, mit deren Spitze ich das Bläschen von allen es umgebenden Geweben befreite, es losrüttelte, vom Nerven losriss und danach herausnahm. Gehalten wurde es auch in der linken Hand, nur kamen Körper und Fuss des Tieres nicht auf der Handfläche, sondern auf dem mittleren Finger zu liegen: das Tier befand sich auch im Wasser, nur der Kopf ragte daraus hervor Gleich nach Beendigung der Operation liess ich es ganz ins Wasser gleiten und gab ihm m seinen Bewegungen die vollste Freiheit.
Das Material, das mir zur Verfügung stand, teilte ich so ein, dass ich bei einigen Tieren nur ein Bläschen entfernte, um zu erfahren, ob das übriggebliebene das andere ersetzen kann, bei anderen—alle beide, wobei ich auf ihren Zustand nach Verlust ihres ganzen Otolithenapparates achtete.
Amserdem wurde ein Teil der Tiere der Augen beraubt, um den Ein-fluss dieser Entfernung klarzustellen, ein anderer—der Augen und Bläschen zugleich, um zu sehen, zu was für einem Resultate die gleichzeitige Entfernung dieser zwei so wichtigen Organe führt.
Das Entfernen eines Gehörbläschens. Das Entfernen nur eines Bläschens vollführte ich an 20 Exemplaren. Gleich nach der Operation zeigte sich bei einigen der Tiere eine gewisse Schlaffheit, ihre Bewegungen waren nicht so genau und frei, wie bei den Nichtoperirten. Diese Unregelmässigkeit der Bewegungen bemerkte ich gewöhnlich nur in den ersten Minuten nach der Operation, die Tiere erholten sich sehr bald, schwammen ganz regelmässig, so dass man sie nicht mehr von Unverletzten unterscheiden konnte. Bei dem grösseren Teile der Tiere verursachte die Operation jedoch gar keine Veränderung in den Bewegungen: sie schwammen ganz wie die gesunden.
Die Entfernung der Augen. Die der Augen beraubten Tiere (14 Exemplare) äusserten keinerlei Störungen in den Bewegungen. Bei den grossen Pterotracheidae entfernte ich die Augen mit Hülfe von Pincetten, bei den kleinen—mit einer Nadel, womit ich einen Einstich ins Auge machte, um den Crystall einen Kreis zog und, nach Ausdrückung des Crystalls. die Pygment-schicht entfernte.
Das Entfernen beider Gehörblaschen. Das Entfernen beider Gehörbläschen bewerkstelligte ich an 52 Exemplaren, wovon 2—Carinaria und 50—Pterotrachea (coronata und mutica) waren.
1. Eine grosse Pterotrachea.
Regelmässiges Schwimmen vor der Operation. Nach Entfernung beider Bläschen fing das sich selbst überlassene Tier an, kreisförmige Bewegungen im vertikalen Flächenraum mit zum Kreiscentrum gerichteter Flosse zu vollbringen. Von Zeit zu Zeit hören die kreisförmigen Bewegungen auf und das Tier sucht in die normale Lage, d. h. mit nach oben gekehrter Flosse, zu kommen. Dieser Versuch ist aber ganz erfolglos, denn kaum hat das Tier, nach vielen Anstrengungen, die Flosse in die vertikal nach oben gerichtete Lage gebracht, so fällt leztere gleich wieder auf die Seite und die Arbeit fängt von neuem an.