﻿G Eil Ö RB LÄ S CI IE X B EI P T E K OTE ACHEIPAE.
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mal ihre normale Lage einnehmen; sie durcheilen grosse Strecken auf dem Rücken oder der Seite, wenden sich auf verschiedene Weise, und selbst nachdem sie den Boden erreicht haben, müssen sie sich abmühen, um ihre normale Lage zu erlangen. Dies weist nur darauf hin, dass das taktile Gefühl dem Tiere nur geringe Hülfe leistet sich von seiner Lage Rechenschaft zu geben. Solange das Tier im Wasser schwimmt, sind seine taktilen Empfindungen gleich Null: ebenso ist der Verlust, des Orientirungsvermögens ein vollständiger; erreicht das Tier den Boden, so fühlt es ihn unter sich: wenn es dabei nicht zufällig in seine normale Lage gelangt, muss es sich umdrehen, da es aber nicht fähig ist. die Amplitude seiner Rotationsbewegungen zu ermessen, um sie durch eine entsprechende Anstrengung auszubessern, st) überschreitet es die Grenze, verliert den Schwerpunkt und fällt auf die entgegengesetzte Seite. Zu bemerken ist, dass in den Bewegungen des Tieres gar keine Ataxie ist: die Bewegungen sind vorsichtig und ausgezeichnet coordiniert. Ives Delage hatte nur wenig Gelegenheit die Erscheinungen bei der Zerstörung nur eines Utopisten zu untersuchen, doch schien es ihm, dass in solchem Falle die Störungen sich zuerst bemerkbar machten und nach einiger Zeit vergingen.
Die Beobachtungen, die Ives Delage an den Crustacea anstellte, ergaben ebenfalls charakteristische Störungen der Bewegungen bei Zerstörung des < Hocisten.
Jli/sis. Die Otocisten befinden sich bei den Mysis im Schwänze. Der letztere besteht aus fünf geflachten Teilen: einem mittleren und vier seitwärts gelegenen. Das innere Paar der Seitenteile enthält die- Gehörbläschen; die Zerstörung der Gehörbläschen wird durch das Durchstecken einer Nadel bewirkt. Die Mysis fallen, wenn sie gleichzeitig der Augen und Otocisten beraubt werden, auf den Boden des Gefässes. wo sie auch bleiben und nur leicht die Antennen bewegen. Falls sie während der Operation nicht stark gequetscht wurden, beginnen sie nach einiger Zeit sich zu bewegen, jedoch bei völligem \ erlust des ( h’ientierungsvermögens. Die Tiere drehen sich viele Stunden lang um ihre Längenachse. Fins der Tiere, das Störungen im höchsten Maasse aufwies, drehte sich unablässig im Laufe von 3 Tagen mit der Schnelligkeit von 120 Drehungen in der Minute, ohne die Richtung zu ändern. Es ass während es sich drehte, und schien keineswegs krank zu sein. Die anderen drehten sich hauptsächlich auf der Seite, indem sie einen Kreis in horizontaler Fläche bildeten oder ihren Gang auf verlängerten Spirallinien nahmen. Der Charakter des Drehens blieb unverändert. Wenn es dem Tiere gelang sich an einen festen Körper anzuheften, so blieb es unbeweglich, wurde es jedoch frei, so begann es von Neuem die früheren Bewegungen. Am Anfang waren die Erscheinungen schärfer als nach Verlauf von einigen Tagen, was darauf hinweist, dass den Mysis eine Erregung durch Reizung nicht fern lag—nichts desto-weniger ist ihnen nach Vernarbung der Wunde, wenn sie zu fressen beginnen und ganz gesund scheinen, ein regelmässiges und normales Schwimmen unmöglich. Die Aehnlichkeit dieser Erscheinungen mit den Störungserscheinungen bei Verletzung der halbkreisförmigen Canäle der Wirbeltiere ist offenbar. Um diese Resultate zu erzielen, muss man, wie wir sahen, die Augen und die Otocisten entfernen. Die Entfernung der Otocisten allein ruft s flehe Erscheinungen nicht