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liEIIÖRBLÄSCnEX BEI PTER0TRACIIE1PAE.
Bei den Pterotracliea geht das Entfernen der Bläschen viel leichter und bequemer von statten. Die äussere Hülle ihres Mantels ist sehr dünn und das Durchstechen derselben dem Tiere schwach fühlbar, also von keiner so starken retiectiven Muskelarbeit begleitet, wie bei den Carinaria.
Es bewegen sich wohl die Augen dabei, jedoch sind diese Bewegungen so schwach, dass sie die Bläschen nicht verdecken und die Entfernung derselben nicht stören. Die äussere Decke des Mantels ist bei den Pterotracliea nie mattfarben, so dass man die Ganglien, die Nervenäste, die von ihnen ausgehen, die Augen und die hinter ihnen liegenden Gehörbläschen deutlich sehen kann. (Eig. 4 u. 5).
Lig. 4. Pterotracliea von der Bauchseite aus gesehen; der Rüssel ist zum Schwänze hin ein wenig in die Länge gezogen und schmiegt sich eng an den Körper. 1.1.—Augen, 2.2.—Gehörbläsclien,3.3.—( umglinn Cerebrale, aus 2 Hälften bestehend. 4.4.—Tubercula frontalia.
Lig. 5. Pterotracliea von der Rüeken-seite aus gesehen (während der < •punition) 1.1—Augen. 2.2.—Gehörbläschen, 8.3.—Ganglion cerebrale.
Bei den grossen Pterotracliea wird die Entfernung der Bläschen mit Pm-cetten bewerkstelligt. Man hält sie ebenso, wie die Carinaria, in der linken Hand, da aber ihr schleimiger Körper sehr zart u. zerbrechlich ist und, aus dem Wasser gehoben leicht in der Hand zergehen kann, so musste man sie im Wasser halten und durfte nur den Kopf herausstrecken. Das Entfernen der Bläschen mit Pincetten ist bei den kleinen Exemplaren der Pterotracliea wegen ihrer Winzigkeit nicht gut möglich, da man damit leicht das Auge