﻿GEH Ö E B LÄS C11E X B EI PTEROTRACHEIP A E.
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2.	Eine grosse Pterotrachea. Bewegt sich nach der Operation grösstenteils an der Wand des Gefässes, indem sie kreisförmige Bewegungen im vertikalen Flächenraum macht. Manchmal sinkt sie zu Boden, stellt sich auf den Kopf, da es ihr aber unmöglich ist in dieser Lage zu bleiben, so fällt sie wieder auf die Bauchfläche, wonach sie sich wieder auf den Kopf zu stellen beginnt. Diese Bewegung hat viel Aelmlichkeit mit dem Purzelbaumschlagen. Tliut das Tier keine kreisförmigen Bewegungen, so schwimmt es mit nach unten gerichteter Flosse.
3.	Eine kleine Pterotrachea. Schwimmt nach der Operation entweder der schmalen Spirale oder der die Länge des Körpers durchschneidenden Achse nach. Mit nach oben gerichteter Flosse kann das Tier nicht schwimmen.
4.	Eine kleine Pterotrachea. Nach Entfernung der Bläschen vollbringt sie keine kreisförmigen Bewegungen. Sie schwimmt mit nach unten gekehrter Flosse; der Versuch in die Lage mit nach oben gerichteter Flosse zu kommen, wird von keinem Erfolge gekrönt.
Man muss bemerken, dass man alle Pterotracheae nur in den ersten Stunden nach der Operation beobachten kann, da sie zum Abend des Operationstages ganz schlaff werden und meistenteils auf dem Boden liegen, wo sie sich kaum rühren. Den nächsten Tag geben sie sehr schwache Lebenszeichen von sich.
5.	Eine carinaria mediterranea. Im Verlauf von 3 Tagen äusserte das Tier starke Störungen in den Bewegungen. 1) Es vollbrachte kreisförmige Bewegungen im vertikalen Flächenraum, 2) es schlug auf dem Boden des Gefässes Purzelbäume und 3) es machte auf der Seite liegend am Boden des Gefässes um die den Kopf des Tieres durchschneidende Achse kreisförmige Bewegungen im horizontalen Flächenraum. Am vierten Tage hörten die kreisförmigen Bewegungen auf. die Gleichgewichtsstörung—die sich in der Unmöglichkeit in die Lage mit nach oben gerichteter Flosse zu kommen, kundgab—blieb. Das Tier schwamm auf der Seite mit horizontal gelegener Flosse.
Die gleichzeitige Entfernung der Augen und Bläschen verursachte ganz dieselben Störungen wie die Entfernung der Bläschen allein.
Auf Grund der angegebenen Experimente sieht man, dass das Entfernen der beiden Gehörbläschen Störungen in den regelmässigen Bewegungen des Tieres erzeugt: einerseits entsteht eine unnormale Lage des Körpers: anstatt dass das Tier mit vertikal nach oben gerichteter blosse schwimmt, bewegt es sich mit horizontal gelegener oder nach unten gelegener Flosse, die normale Lage der Flosse kann es nicht mehr annehmen; andererseits treten Bewegungsstörungen hervor in der Art, dass das Tier bald unwillkürlich kreisförmige Bewegungen im vertikalen l lächenraum vollbringt, bald der die Länge-des Körpers durchschneidenden Achse nach. Manchmal tragen diese Drehungen den Charakter von Purzelbäumen, manchmal wieder macht das Tier Spiralbewegungen. Wodurch können denn solche Bewegungsstörungen hervogeru-fen werden? Augenscheinlich durch den Verlust des wichtigsten statischen und dynamischen Organes der Pterotracheidae.—die Zerstörung des Gehörbläschens. Um solche Bewegungsstörungen hervorzurufen, muss man beide Bläschen entfernen, denn die Enfernung nur eines derselben erzeugt gar keinen