﻿PIE CHRONOPHOTOGRAPHIE IM PHYSIOLOGISCHEN INSTITUT.
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oder berusster Platten verseilen ist. Da die Klemmen verschiebbar sind, so können die Platten längs des Pendels ac in beliebiger Höhe befestigt werden. Mittels eines Stahlprisma a ruht der Pendel aut dem horizontalen Stücke eine metallenen Fussgestells in einer weiten prismatischen Rinne. Eine bleierne bohnenförmige 3700 Grm schwere Linse ist längs des untein Teils des I endels gleichfalls verschiebbar und kann mittels einer Schraubenmutter^ an einci be liebigen Stelle festgesetzt werden. Das untere Ende prismatische Schneide b aus, mittels welcher der eines sich um eine Achse dre-
Fig. 4.
mittels, der Handhabe nach rechts wen in' das Ende desselben und hält mit
ffe-
des Pendels läuft in einer Pendel von den Zähnen
henden wagerechten Hebels in seinen äussersten Lagen d und e festgehalten wird. Diese Achse wird ihrerseits von der Hand des Experimentators mit Hilfe einer Handhabe e hin und her gedreht (Fig. 4). Wenn wir annehmen, dass der wagerechte Hebel schoben wird, so hebt sich hier’ ein dem Zahne b den Pendel in der gegebenen Lage fest. Dreht man vorsichtig die Handhabe in der Richtung der Zeiger einer Uhr, so senkt sich das Ende des Hebels ein wenig, und der in Bewegung gesetzte Pendel schwingt
nach links und drückt den Zahn	Fig.
a hinunter, welcher durch eine sich an dessen unteres Ende anstemmende Feder h in seine frühere Lage versetzt wird und den Pendel in dieser Lage festhält, worauf der Hebel mittels der Handhabe e in die entgegengesetzte Lage gebracht wird (Fig. 5). Von hier aus wiederholt sich, was soeben beschrieben wurde. Somit kann der Pendel hin- und herschwingen, wie man es wünscht, und jedesmal auf der entgegengesetzten Seite festgehalten werden, sodass er jedesmal nur eine Schwingung ausführt.
Bei einem solchen Verhältnisse der Teile des Pendels zu einander, wird die Kurve, die
o.
Fig. 6.
man auf der am oberen Teile desselben befestigten berussten Platte mittels einer Schreibspitze, einer Stimmgabel oder eines Deprez’schen Chronographen erhält, eine Mitte aufweisen, die aus 12—15 beinahe gleichen Perioden besteht (Fig. 6).