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T>IE CHRONOPHOTOGRAPHIE IM PHYSIOLOGISCHEN INSTITUT
Apparats einen Schirm mit einer punktförmigen Oeffnung oder ersetzt die gewöhnliche vertikale Spalte durch eine enge vertikale Spalte und die punktförmige Oeffnung durch eine enge horizontale Spalte.
ln beiden Fällen wird auf der sich bewegenden photographischen Platte ein scharf gezeichneter Strich erhalten, der, in Abhängigkeit von den Perioden
des Wechsels der Intensität der Lichtquelle, verschiedene Färbung aufweist.
4. Sensit omet rie. Um die Lichtempfindlichkeit der Platten und des Papiers zu prüfen. wird der obere Teil des Pendels durch einen besonderen Verschluss ersetzt und die hintere Wand der Kammer mit einer besonderen Kassette versehen.
1. Der Verschluss (Fig. 9) besteht aus einem schwarzen Sektor aus Aluminium, in dessen Mitte sich eine eigentümliche Oeffnung befindet, welche nach den Umrissen folgender Zeichnung ausgeschnitten wird. Von dem Schwingungspunkte des Pendels aus wird mit einem 25 Ctrn. langen Radius auf dem Schirme ein Logen umschrieben, auf den man mit Hilfe eines biegsamen Lineals 10 Teilungsstriche, 0.5 Ctrn. lang, nach rechts und links aufträgt, wobei alle 20 Striche durch gerade Linien mit dem Zentrum a verbunden werden (Fig. 10). Darauf umschreibt man aus demselben Zentrum nach einander 10
konzentrische Bogen, die um 1 Ctm. von einander entfernt sind, also jedesmal mit einem um 1 Ctm. kürzeren Radius. Schliesslich wird der Raum zwischen dem ersten und zweiten Logen durch Striche in 20 Teile geteilt, zwischen dem zweiten und dritten—in 18, zwischen dem dritten und vierten—in 16 u. s. w. bis zu dem letzten Bogen, und wird dann nach den Umrissen eine Oeffnung ausgeschnitten, wie sie in Fig. 10 dargestellt ist. In dieser Gestalt wird der Verschluss mittelst einer Büchse an das obere Ende des Pendels gesteckt (Fig. 9, a). Durch vielfältige Versuche ist die Grösse des Pendels sowohl als auch der übrigen Teile derartig festgesetzt, dass die abgestrichenen 10 Ctm. des oberen Bogens genau 0,1" zu ihrem Durchgang brauchen; denn wie aus