﻿GRAPHISCHE DARSTELLUNG DER VOKALE.
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Das Verhältnis der Amplitudengrössen ist danach
2,05	2,0	1,9	2,0.
Es ist also das Dämpfungsverhältniss hier deutlich ausgesprochen. Der Dämpfungsgrad entspricht demjenigen, welchen He ns en an seinem Apparate bestimmt hat; bei He ns en sind die Verhältnisse der abnehmenden Amplituden 2,16 und 2,5.
Wird der Dämpfer U (Fig. I) eingeführt, so erhält man eine Kurve, die in Taf. II, Fig. 7, B dargestellt ist. Die Messungen ergeben hier:
5.3	1,5	1,2	1,0.
Die Verhältnisse der Amplitudengrösse sind danach:
3,54	1,25	1,2.
Der Dämpfungsgrad ist hier bedeutend grösser. Man sieht aber aus der Zeichnung und aus den Zahlen, dass die Membran nach der ersten Schwingung in eine Anzahl von kleinen Schwingungen von einem selbständigen Typus und Dämpfungsverhältniss geräth. Man kann an irgend eine zufällige Entstehungsursache dieser Schwingungen denken. Bei wiederholten Versuchen zeigte sich immer der grosse Unterschied zwischen der ersten Schwingung und den folgenden. Eine Erschütterung des ganzen Apparates musste aus vielen Gründen ausgeschlossen werden. Befestigt man eine dünne Glasmembran, anstatt der Korkmembran, so bekommt man unter denselben Bedingungen auch einen grossen Unterschied in der Amplitude der ersten grossen Schwingung und den nachfolgenden kleinen, die Zahl der letzteren ist aber grösser, 10 bis 12. Es ist möglich, dass durch den Schlag an die Mitte der Membran letztere nicht nur in toto schwingt, sondern dass hier auch Wellen vom Zentrum nach der Peripherie mit Reflexionen Platz finden. Es ist jedenfalls anzunehmen, dass ein Schlag auf die Membran anders wirken muss wie ein plötzlicher Anprall einer Verdichtungswelle, und es ist deshalb wohl möglich, dass auch Platten des Telephons und des Phonographen nach einem kurzen Schlag an die Mitte eine abklingende Periode zeigen.
An der Tafel I—II sind die erhaltenen Vokalkurven, Fig. 1—6, angeführt. Es wurden die Curven gemessen und die charakteristischen Höhen der einzelnen Vokale bestimmt. Die Resultate sind mit den Angeben anderer Autoren für die Vokale A, O, U, E und I in der kleinen Tabelle angegeben.
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