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GRAPHISCHE DARSTELLUNG DER VOKALE.
Vokal	A	o	u	E	I
Pipping	cis3—cP	c)	c\ er	<•'. (P	cP -	v4 d'
Bo eke	r]—cis3	>r	(cP	< hO	} cP
Hermann (a-Versuche)	c~—g is '	cis- — c-	c~ — / 2	ir—c’1	d*—g'*
Hermann					
(Phonogr. Versuche)	(■'—gis2	(■'— dts~	cl—f', d'—p	cP —C'.ais3— ir	r'-f*
Samojloff	cf—er	it'—des2	c'—g'. c-—e~	(ltl (Irs'g Ir—de A	(cl—gC'—C'p cP—P
Vor Allem sieht man. dass meine Werthe mit denen von Hermann und namentlich mit denjenigen, die er vermittels des Phonographen gewonnen hat, in guter Uebereinstimmnng sich befinden. Trotz vieler Einwände, die gegen die Phonographenmethode gemacht sind, besitzt dieselbe einen mit anderen Instrumenten unerreichbaren Vorzug der Kontrole der Richtigkeit der Kurven mit dem Ohre, und es ist deshalb ihre Zuverlässigkeit ausser jedem Zweifel. Es müssen die Werthe für die charakteristische Hohe des A von Pipping und B oeke als zu hoch bezeichnet werden. Die Unterschiede auf die Eigenschaften der Aussprache beziehen könnte man nur dann, wenn man besondere auf diesen Punkt gerichtete Versuche anstellte. Uebrigens hat auch Pipping in einer späteren Arbeit ein Verstärkungsgebiet in der Höhe g is1 gefunden. Für den Vokal U finden auch H e r m a n n und P i p p i n g zwei charakteristische Höhen; meine Werthe stimmen mehr mit Hermanns Angaben überein, die Pipping’sche zweite Höhe a* ist wahrscheinlich zu hoch; in einer späteren Arbeit von Pippin g liegt das zweite Gebiet sogar bei d'\ Ich muss aber Pipping vollständig beistimmen, wenn er für E, sowie für I ein tieferes charakteristisches Gebiet findet; die tieferen charakteristischen Flöhen konnte ich aus früher angegebenen Gründen nur unter Fragezeichen aufstellen.
Ich habe im Verein mit Dr. W. Nagel (1. c.) ein Verfahren ausgearbeitet, nach welchem man ohne jede Schwierigkeit am Kopfe eines frisch ge-tödteten Thieres die Membrana tympani und das Mittelohr als eine Koni g’sche Kapsel verwenden kann. Man führt eine Kanüle, die mit der Leuchtgasleitung verbunden ist, durch die Tuba Eustachii ins Mittelohr; dann trepanirt man in die Bulla ossea resp. Proc. mastoideus ein rundes Loch, führt in dieses ein