﻿TJEBER DEN EINFLUSS DER ELEKTRISCHEN STROME.
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Wippen (TEj, Wt) ohne Kreuz befinden sich in den Zweigen der Wheatsto-ne sehen Brücke. Nehmen wir den Fall an, dass die Verbindung der Leiter durch die Quecksilbernäpfe 1, 2 der Wippe Wt und 3, 4 der Wippe W, stattfindet. Die Kette der Batterie E bei m ist offen. Bei einer solchen Anordnung der Contacte ist der Strom des Daniell’schen Elements folgendermaassen verzweigt. Der Strom geht aus dem Ende des Rheochorddrahts (S) in das Quecksilbernäpfchen 1, in die Elektrode b, durch die Strecke (ba) des Hauptnerven. die Elektrode a in das Quecksilbernäpfchen 2, durch den Leiter zum Punkte B. Das ist der erste Zweig der Brücke, der einen unbekannten Widerstand enthält. Aus dem Punkte B fliesst der Strom durch den zweiten Zweig der Brücke, welcher einem genau bestimmten rheostatischen (B) Widerstand (bei meinen Versuchen war derselbe immer gleich 100000 Ohm) enthält, zum andern Ende (Q) des Rheochorddrahts. Vom Punkte B aus findet die Abzweigung des Stromes statt. Dieser Zweig des Stromes geht durch den Leiter, der die eigentliche Brücke bildet. In letzteren wurde entweder ein Galvanometer oder ein Capillar-Elektrometer (A) eingeschaltet. Der Strom geht hier aus dem Punkte B durch das Quecksilbernäpfchen 3 der Wippe W„ in den Elektrometer und von dort durch das Quecksilbernäpfchen 4 derselben Wippe zum verschiebbaren Gontact C des Rheochorddrahts.
Bei einer solchen Anordnung der Contacte wird zuerst die Widerstandsmessung der Strecke ab vor dem Durchgang des Batteriestromes durch dieselbe ausgeführt. Nach Beendigung dieser Messung unterbricht man die metallische Verbindung mit den Quecksilbermassen 1 und 2 und stellt die Verbindung mit den Quecksilbermassen 7 und 8 her. Offenbar ist jetzt der Strom der Kette des Daniell 'sehen Elements in der Brücke unterbrochen (Der Du Bois-Reymond’sche Schlüssel, welcher sich im Kreise des Elektrometers befindet, ist geöffnet). Darauf schliesst man im Punkte m die Kette der Batterie E. Die Strecke (ab) des Hauptnerven eines Blattes wird der Einwirkung des Batteriestromes während einer bestimmten Zeit ausgesetzt. Darnach wird die Kette der Batterie E geöffnet und werden die Contacte der Wippe IC, mit den Quecksilbermassen 5 und 0 verbunden. Dies giebt die Möglichkeit den Zustand der polarisirten Strecke ab hinsichtlich der zwischen den Punkten b und a vorhandenen elektrischen Differenzen zu untersuchen, oder, falls dies nicht nötig ist, man setzt die Contacte wieder mit den Quecksilbermassen 1, 2, 3 und 4 in Verbindung und misst den durch den Strom schon veränderten Leitungswiderstand der Strecke (ab).
In den folgenden Messungsprotokollen wurden die in der ersten verticalen Colonne (ba) gegebenen Widerstandsgrössen dann erhalten, wenn der Strom der Batterie E und derjenige des Daniell’schen Elements im Nerven eine und dieselbe Richtung von b nach a hatten; die in der zweiten verticalen Colonne (ab) enthaltenen Grössen, wenn die Stromrichtung des Daniell sehen Elements eine entgegengesetzte, von «nach b, war. Die dritte, durch den Buchstaben JA bezeiclmete, verticale Colonne enthält die mittleren arithmetischen Widerstandsgrössen. Die Zeit (T), während welcher die Messungen geschahen, ist in Stunden und Minuten angegeben. Ausserdem sind sowohl die Grössen der Potentialdifferenzen (in Millivolten) zwischen den Punkten a und b (Ia—Vb), als auch die diesen Punkten entsprechenden elektrischen Zeichen gegeben.
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