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UE BER DEN EINFLUSS DER ELEKTRISCHE STRÖME.
ressirt, so wäre es doch wünschenswert]) zu wissen, wie gross die Abweichung der mittleren Grössen von der wirklichen ist. Die Lösung der Frage beschränkt sich auf das Studium des Einflusses des Messstromes während der Zeit des Messprozesses selbst auf die elektrische Differenz, die zwischen den Ableitungspunkten besteht. Wie wir aber aus einer speziellen Arbeit sehen werden, ist dieser Einfluss ein derartiger, dass die Genauigkeit der Schlüsse darunter nicht leidet.
Dass die Abweichung der Summanden von der mittleren Grösse wirklich durch das Vorhandensein elektromotorischer Kräfte im lilatte bedingt wird, ist aus Folgendem ersichtlich. Wenn wir für jeden Moment der Messung 1) die Grössenunterschiede des Leitungswiderstandes (Un. LTU), welche bei zwei entgegengesetzten Richtungen des Stromes eines Daniel] sehen Elements gemessen wurden und 2) die Grössen der elektromotorischen Kräfte des Blattes vergleichen, so sehen wir, dass je bedeutender diese letztere Grösse ist, desto schärfer der Grössenunterschied der Summanden hervortritt, was offenbar auf ein Verhältnis von Ursache zu Wirkung hinweist.
T VII SO' 35 45 VIII 2	3 4 5 0 8	10 12 14 10 IS 20 22 25 30 35 40 45 50 55 IX
Un. LW 8 9 15 23 21 29 42 51 49 45 35 20 15 10 6 12 9 !» 1 3 10 9 9 2 Va—Vb	3.5 3.5 5.	5 5 6.5 7. 7 6.8 6.5 6. 4. 3.5 3. 3. 3. 2. 2. 1 1 l.s l.s l.s 1.
Wenden wir uns jetzt wieder der Analyse der in dem ersten Messungsprotokoll angeführten Thatsachen zu. Wenn wir die anfängliche Widerstandsgrösse durch 100 bezeichnen, so linden die Grössen, welche den veränderten Widerstand der beobachteten Strecke in verschiedenen Momenten (z. B. alle
10 Minuten) nach der Unterbrechung der Stromeswirl genden Zahlen ihren Aussdruck:					iimg vorstellen,	
T	0'	10'	20'	30'	40'	50'
VllU	69.o	78.9	86.4	89.j	91.o	91.9
IX	95.o	97-o	98.o	98.3	99.0	100
X	100.5	101. 0	192.3	103.3	103.!	103.!
Wir sehen, dass die anfängliche Grösse zwei Stunden nach der Unterbrechung der Einwirkung des Stromes wieder hergestellt wird, dann im Laufe der dritten Stunde anwächst, gegen das Ende der ersten Hälfte der dritten Stunde ihr Maximum erreicht, und in der ganzen zweiten Hälfte der dritten Stunde anhält.
Nach diesem vorläufigem Versuche wollen wir zur Analyse der Erscheinung in Abhängigkeit von den verschiedenen Umständen, die bei dem Ex-perimentiren stattfinden, übergehen.
Wir können a priori annehmen, dass die trockene Blattoberfläche dem durch dieselbe fliessenden Strome einen sehr grossen Widerstand entgegensetzt. Wir müssen auch zugeben, dass bei dem Anlegen der feuchten unpolarisirbaren Elektroden an die Oberfläche des Blattes Diffusion der Flüssigkeit stattfindet. Folglich muss schon die Gegenwart der feuchten Elektroden die Leitungsfähigkeit der Gewebe beeinflussen. Das zeigen klar die Thatsachen des ersten Versuches (JYs 1). Doch ist die Veränderung der Widerstandsgrösse hier un-